Begriffsbestimmungen Öko - Bio - Vollkorn
Ein paar Begriffbestimmungen
Es gibt im
Bereich der Ernährung einige Begriffe, die von manchen
Verbrauchern verwechselt werden. Hier wollen wir ein wenig Klarheit
schaffen.
Vollwert/Vollkorn ist nicht gleich Bio/Öko
Nicht gleichsetzen sollten Sie zum Beispiel die Begriffe Vollwert
oder Vollkorn mit den Bezeichnungen "Bio" oder "Öko". Sie
können sich durchaus vollwertig ernähren beziehungsweise
Vollkornprodukte verzehren, die nicht aus biologischem oder
ökologischem
Anbau/Erzeugung stammen.
Gerade bei der Vollwerternährung ist es jedoch besonders
sinnvoll, auf biologische Produkte zurückzugreifen. Besonders
gut lässt sich das erklären am Beispiel von
Vollkornprodukten.
Vollkorn ist stärker mit Schadstoffen belastet als
geschliffenes Korn
Das ist leider so, weil sich in
den äußeren Hüllen des Getreides auch die meisten
Schadstoffe ansammeln. Dennoch sollten sie keineswegs auf
Vollkornprodukte verzichten, denn ihre
ernährungsphysiologischen Vorteile machen die mögliche
Schadstoffbelastung wieder wett. Wenn Sie jedoch statt
konventionell angebautem Getreide auf Bio-Getreide und Erzeugnisse aus
Bio-Getreide zurückgreifen, dann haben sie die gesündeste
Kombination, denn Bio-Getreide wird weder gebeizt noch gespritzt
oder begast. Es enthält daher keine Rückstände von
Schädlingsbekämpfungsmitteln oder
Pflanzenschutzmitteln.
Phantasiebegriffe sind keine Garantie
Auch sollten
Sie sich nicht durch Phantasiebegriffe irritieren lassen wie
"naturnaher Anbau", "alternativer Anbau", "umweltschonende
Erzeugung" - diese Begriffe sind nicht geschützt und geben
keine Garantie für tatsächlich kontrollierten
ökologischen Anbau. Hier ist es besser, sich auf anerkannte
Siegel oder Label der ebenfalls anerkannten Erzeugerverbände
zu verlassen. Eine Übersicht über die wichtigsten finden
Sie hier.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
