Montignac-Methode
Michel Montignac wirbt mit der Montignac-Diät-Werbung "Europas erfolgreichster Schlankmacher". Er teilt z.B. die Kohlehydrate in zwei Gruppen: die "guten", die er empfiehlt, und die "schlechten", die er dem Vieh überlassen möchte. Die Ernährung nach der Montignac-Diät soll den Blutzucker niedrig halten und damit das Hungergefühl dämpfen.
Wie
Die Montignac-Methode beruht auf drei Punkten:
1. Sich nicht mehr einschränken
2. Sich auf eine andere Weise ernähren
3. Die richtige Auswahl treffen
Die Theorie von Montignac basiert darauf, dass "die Gewichtszunahme [...] somit nicht durch ein Übermaß an Kalorien ausgelöst [wird]. Es liegt vielmehr am Hyperinsulinismus - eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse .." Hierfür bietet die Ernährungsumstellung laut Montignac eine Lösung: "... durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, [...] lässt sich Hyperinsulinismus allmählich vermeiden, so dass einer Gewichtsabnahme nichts mehr im Wege steht."
Der Diätwillige entscheidet nach Listen, was "gut" ist, das darf er dann essen - alles andere soll er meiden oder nur in kleinen Mengen essen.
Unsere Ideen:
Montignac empfiehlt Wein in der Schwangerschaft, was medizinisch gesehen falsch und gefährlich ist.
Seine anderen Empfehlungen können zu einer hohen Aufnahme von Purinen (Eiweiß in Fisch und Fleisch) führen, was auf Dauer die Nieren schädigen kann. Das Verhältnis der gesättigten Fettsäuren zu den ungesättigten ist eher schlecht. Wenn man sich an die Rezepte hält, nimmt man hauptsächlich tierische, also gesättigte Fette, zu sich.
"Essen gehen und dabei abnehmen -schön wär's! Doch ohne Verzicht läuft auch hier nichts. ... Neben vernünftigen Ansätzen finden sich immer wieder haarsträubende Erklärungen."
(Stiftung Warentest: 80 Diäten im Vergleich)
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
