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Adressen und Notruftelefone

Einheitliche Adressen und Notruftelefone für Drogenabhängige und deren Angehörige gibt es noch nicht, denn nach wie vor ist in Deutschland noch keine bundesweite Gratis-Telefonnummer zur Drogenberatung eingerichtet worden. Eine überregionale Telefonberatung gibt es bei folgenden Notruftelefonen:

  • Berlin: (0 30) 1 92 37

  • München: (0 89) 28 28 22

  • Frankfurt: (0 69) 62 34 51

  • Düsseldorf: (02 11) 32 55 55

  • Köln: (02 21) 31 55 55

  • Essen: (02 01) 40 38 40

Weitere Informationen über Drogenberatungsstellen in Ihrer Nähe, Hilfe für Eltern von Kindern mit Drogenproblemen sowie Infos zur Suchtvorbeugung gibt es bei der

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
    Ostmerheimerstr. 220
    51109 Köln
    Tel.: (02 21) 89 92 0
    Fax: (02 21) 8 99 23 00
    E-Mail: info@bzga.de
    Internet: www.bzga.de

Weitere Adressen und Anlaufstellen:


Mein Kind hat Drogen genommen - was nun?

Die Vorstellung, ihr Kind könnte Drogen genommen haben, jagt den meisten Menschen einen Schrecken ein. Eltern sind meist entsetzt, wenn sie herausgefunden haben, dass ihr Kind Drogen genommen hat - oder möglicherweise sogar regelmäßig nimmt. Was nun tun?

Statt vorschnell zu urteilen und möglicherweise sogar etwas Falsches zu tun, hier einige praktische Tipps für Eltern:

  • Überreaktionen, Selbstmitleid, Streit, Verbote, Beschimpfungen usw. nützen gar nichts. Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Bleiben Sie ruhig und hören Sie Ihrem Kind zu.

  • Stellen Sie Fragen: Was hat Ihr Kind genommen? Wie oft? Seit wann? Besteht die Gefahr, dass Ihr Kind abhängig ist?

  • Versuchen Sie, mehr über den Hintergrund herauszufinden, warum Ihr Kind Drogen genommen hat: Aus purer Neugier? Weil andere in der Clique es auch tun? Oder stecken ernstere Probleme dahinter (zum Beispiel in der Schule)?

  • Seien Sie nicht autoritär.

  • Informieren Sie sich, wo Sie Hilfe finden. Wer Probleme mit Drogen hat, kann rund um die Uhr die Notruftelefone der Städte Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Köln oder München anrufen. Eltern von Drogengebrauchern können sich beim Infotelefon der BZgA informieren, die Drogenberatungsstelle in ihrer Nähe konsultieren oder Broschüren anfordern. Entsprechende Adressen und Telefonnummern finden Sie hier.

  • Im akuten Notfall können Sie sich auch an Ihren Hausarzt oder das nächste Krankenhaus wenden.

  • Überdenken Sie Ihre eigene Einstellung zu Drogen. Seien Sie dabei ehrlich: Wie sieht es z.B. bei Ihnen selbst mit Alkohol aus?

  • Seien Sie immer gut über Drogen informiert. Wenn Sie kaum etwas oder gar nichts über Drogen wissen, machen Sie sich kundig. Unterstützen Sie auch Ihr Kind dabei.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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