Fatburner-Diäten
Theorie
Fatburner-Diäten gibt es mehrere, sie alle basieren auf der Theorie, dass Übergewicht durch einen Mangel an Vitalstoffen verursacht wird, wodurch überschüssiges Fett nicht abgebaut werden kann. Führt man dem Körper die so genannten Fatburner zu (körpereigene Hormone, Vitamine, Spurenelemente, Enzyme und Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten), dann nimmt man - sozusagen automatisch - ab. Diese Theorie ist aus verschiedenen Gründen zweifelhaft, so werden z.B. die angeblich so wirksamen Enzyme aus den Lebensmitteln im Magen gleich zu Beginn der Verdauung inaktiviert.
Durchführung
Je nach Fatburner-Diät gibt es mehr oder weniger ausführliche Speisepläne für 5-6 Mahlzeiten täglich.
Alltagstauglichkeit
Fatburner-Diäten sind meist alltagstauglich, es gibt Gerichte zum Mitnehmen, und auch die Familie kann recht problemlos mit versorgt werden.
Nährstoffversorgung
Laut Stiftung Warentest (Spezial: 80 Diäten im Vergleich) bieten die Bücher "Fatburner für Berufstätige" und "Fatburner - sich schlank essen" eine fettreduzierte Mischkost in ihren Rezepten. Das Ernährungskonzept ist vernünftig und ausgewogen, wenn auch die Aussagen zur Fettverbrennung als sehr zweifelhaft angesehen werden können. In der Diätanleitung "Fatburner" finden sich Rezepte mit sehr hohem Fettanteil und bis zu 2200 kcal - einer Kalorienmenge, mit der kaum jemand abnehmen kann.
Lerneffekt für Ess- und Lebensweise
Wirkliche Verhaltensänderungen sind eher nicht zu erwarten, zumal auch die notwendige Bewegung kaum angesprochen wird bzw. die Empfehlungen bei weitem nicht ausreichend sind.
Unsere Anmerkungen
Als Kochbuch eventuell brauchbar, als Diätkonzept eher nicht.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
