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Frostbeulen

Frostbeulen (med. Perniones) entstehen durch Kälteeinwirkung an den Akren (äußerste Enden) des Körpers, an Händen, Nase, Ohren und den Füßen, hauptsächlich an Fersen und Zehen: Es bilden sich rote bis blau-rote Schwellungen, die jucken, teigig verdickt sind und bei Wärme-Einwirkung brennen. Auf den Schwellungen können sich zusätzlich Blasen, eitrige Entzündungen und Geschwüre bilden. Frostbeulen sind keine Erfrierungen!

Frostbeulen bilden sich, wenn eine Erfrierung ersten Grades, die nicht durch sehr tiefe Temperaturen, sondern durch langandauernde, niedrige Kälteeinwirkung bei Feuchtigkeit oder Nässe entstanden ist, rechtzeitig wieder erwärmt wird. Durch die Kälteeinwirkung verengen sich die Gefäße und es kann zu Verschlüssen der Haargefäße kommen und die betroffene Stelle bleibt schlecht durchblutet. Es kann auch zu Gewebeschäden kommen, die oft langjährig Beschwerden machen. Die Symptome treten auf, wenn man aus der Kälte ins Warme kommt.

Mögliche Ursachen

Behandlung durch den Arzt
Frostbeulen sollten immer von einem fachkundigen Arzt behandelt werden. Ohne Behandlung können schwere Komplikationen, Geschwüre und wässrige, eitrige Entzündungen auftreten.

Pflege der Füße

  • Fußbäder

  • durchblutungsfördernde Salben

  • warme Schuhe

  • Füße trocken halten

  • Fußmassagen

  • Trockenbürstungen (von den Zehen zu den Knien ausstreichen)

  • spezielle Fußpflege-Produkte

Beschwerden und Erkrankungen der Füße

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 13.04.2008
 
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