Abstrichentnahme
Mit einem gynäkologischen Abstrich kann der Arzt verschiedene Sekrete, Zellen, Bakterien und Pilze im Genitalbereich der Frauen untersuchen. Es können Sekrete aus Urethra (Harnröhre) und Vagina (Scheide) sowie Sekrete und Zellen aus dem Zervixkanal (Gebärmutterhalskanal) untersucht werden.
Von wem und wie wird der Abstrich
gemacht?
Die Untersuchung kann von Ärzten
für Allgemeinmedizin oder von Frauenärzten
durchgeführt werden. Dabei wird die Scheide mit einem
eingeführten Metallspatel schmerzlos entfaltet, so dass sich
der äußere Muttermund direkt einsehen lässt. Die
Sekrete werden mit sterilen Watteträgern aufgenommen und auf
einem Objektträger ausgestrichen und nach (oder ohne)
Färbung mikroskopisch untersucht. Für eine
bakteriologische Untersuchung kann das Sekret auch auf einen
Nährboden aufgebracht und später bakteriologisch
beurteilt werden.
Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchungen, die Frauen ab dem 20.
Lebensjahr einmal jährlich empfohlen werden, ist ein cytologischer Abstrich - die
Untersuchung einiger Zellen aus dem Genitalbereich, die dort
"abgekratzt" werden.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
