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Halsschmerzen umfassend bekämpfen


Bei ersten Anzeichen aktiv werden!

Halsschmerzen umfassend bekämpfen

Halsschmerzen behandeln Eine Erkältung kündigt sich meistens mit einem unangenehmen Kratzen im Hals an. Kein Wunder, denn der Hals ist laut Experten die erste Abwehrstation gegen Erkältungserreger. Wer bei Halsschmerzen frühzeitig handelt, hat gute Chancen, Erreger und Beschwerden schnell unter Kontrolle zu bekommen. Viele greifen dann zu Halsschmerztabletten. Im Hinblick auf die Wirkstoffe gibt es offenbar einiges zu beachten. Denn aktuelle Studien zeigen, wie spezielle antiseptische Wirkstoffe das Übel „Halsschmerz“ an der Wurzel packen und zusätzlich gleich mehrfach gegen Halsschmerzen wirken.

Winterliche Temperaturen, kalte Füße, trockene Heizungsluft – in der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren besonders leichtes Spiel. Denn diese Einflüsse schwächen die Abwehrfunktionen der Schleimhäute in den Atemwegen und machen sie so besonders anfällig für den Angriff von Krankheitserregern.
Erkältung: Ausgangspunkt ist häufig der Hals
Das erste Alarmsignal ist meist ein Kratzen im Hals, das sich rasch zu unangenehmen Halsschmerzen auswachsen kann. Dann dauert es meistens nicht mehr lange, bis sich auch Husten, Schnupfen, Heiserkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl einstellen. Haben die Erkältungskeime erst einmal die Schleimhäute befallen, vermehren sie sich in der Regel innerhalb eines Tages explosionsartig und lösen eine Entzündung aus. Diese kann zum Beispiel Kehlkopf, Rachen und die Stimmbänder betreffen und unangenehme Schmerzen und Schluckbeschwerden verursachen. Nach und nach treten dann meist weitere Erkältungsbeschwerden wie Reizhusten, Schnupfen, Fieber oder auch Kopfschmerzen auf.

Bei Halsschmerzen frühzeitig aktiv werden!
In den meisten Fällen werden eine akute Erkältung und die damit verbundenen Halsschmerzen von Viren ausgelöst. Antibiotika z. B. wirken allerdings nur gegen Bakterien, die nur selten der eigentliche Auslöser der Erkältung sind und sich meist erst im späteren Krankheitsverlauf in den Atemwegen ansiedeln. Insbesondere zu Beginn eines Erkältungsinfektes sind daher Antibiotika in der Regel nicht sinnvoll. Eine frühzeitige Behandlung ist allerdings wichtig, damit die Krankheitserreger und die Beschwerden möglichst rasch wieder unter Kontrolle gebracht werden können. Sogenannte Antiseptika bieten die Möglichkeit, die Erreger besonders wirkungsvoll und gleichzeitig schonend zu bekämpfen. Dabei handelt es sich um bewährte Wirkstoffe, die „desinfizierend“ wirken und in modernen Halstabletten mit Mehrfachwirkung zum Einsatz kommen: Durch ihre Effekte werden Schleimhäute in Mund und Rachen von den daran anhaftenden Krankheitserregern (Viren, Pilze, Bakterien) befreit. Der Vorteil: Diese Antiseptika wirken gezielt an der jeweiligen Oberfläche – das heißt, sie belasten den Körper nicht unnötig und werden daher sehr gut vertragen.

Studie belegt: Spezielle Wirkstoffkombinationen sind auch antiviral wirksam
Je nach Art der Zusammensetzung können Antiseptika nicht nur antibakterielle, sondern auch antivirale Wirkungen entfalten. Das belegt eine aktuelle Studie, die die Wirksamkeit spezieller Halstabletten untersucht hat. So konnte im Rahmen dieser wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen werden, dass bestimmte antiseptische Inhaltsstoffe ein Enzym hemmen, das für die Vermehrung von Viren erforderlich ist. Das Ergebnis: Die explosionsartige Verbreitung der Viren wird unterbunden und damit der Auslöser der Halsschmerzen wirksam bekämpft. Allerdings ist es bei Halsschmerzen nicht nur wichtig, die Wurzel des Übels – also die Erreger – anzugehen.

Halsschmerzen: Schmerzen stillen mit dem Wirkstoff Levomenthol

Auch die Schmerzen, die Hals, Rachen und sogar die Ohren betreffen können, sollten möglichst schnell gelindert werden! In diesem Zusammenhang liegen für den Wirkstoff Levomenthol in Halsschmerztabletten überzeugende Ergebnisse aus früheren Studien vor. Bereits während des Lutschens der levomentholhaltigen Tabletten konnte bei über 95 Prozent der Studienteilnehmer eine Linderung der Halsschmerzen und Schluckbeschwerden erreicht werden – und zwar schon nach etwa drei Minuten. Nach ungefähr 15 Minuten verschwanden die Schmerzen in den meisten Fällen dauerhaft für fast eine ganze Stunde. Für die Wirkweise spielt der direkte Kontakt der Inhaltsstoffe mit der infizierten Schleimhaut eine zentrale Rolle. Zudem wird durch das Lutschen die Speichelproduktion angeregt – so werden Viren und Bakterien leichter aus dem Mund-Rachen-Raum geschwemmt und die Befeuchtung der Schleimhäute zusätzlich unterstützt. Das ist wichtig, da trockene Schleimhäute eine Eintrittspforte für Krankheitserreger darstellen.

Entscheidend: Der Faktor Zeit

Um Halsschmerzen umfassend zu bekämpfen, kombinieren moderne Halsschmerz-Tabletten daher antivirale, antibakterielle und schmerzstillende Wirkungen und fördern zusätzlich den Speichelfluss. Wichtig: Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser. Denn wer rechtzeitig handelt, steigert die Chancen, die Krankheitserreger rasch wieder zurückzudrängen. Übrigens: Gerade in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, das Immunsystem fit zu halten: Eine gute Versorgung mit Vitamin C, Zink und Selen, ausreichend Bewegung – am besten an der frischen Luft – und bewährte Maßnahmen zu Abhärtung (z. B. Sauna, Wechselbäder) sind wichtige Grundpfeiler für eine starke Abwehr!

Weitere Informationen zum Thema Halsschmerzen:
http://www.erkaeltung-online.com/symptome/symptome-halsschmerzen.html




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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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