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Teilkronen

Teilkronen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn der Zahn nicht so stark beschädigt ist, dass man ihn mit einer Goldkrone vollständig ummanteln muss. Vor allem, wenn der sichtbare Teil des Zahnes nicht zerstört ist, versorgt man ihn hauptsächlich aus ästhetischen Gründen nicht, um so ein Abweichen der Zahnfarbe von den natürlichen Nachbarzähnen zu vermeiden. Die Übergänge zu großen gegossenen Füllungen sind fließend. Je nach Ausdehnung der Kronenpräparation werden Teilkronen zusätzlich noch in Halb- und Dreiviertelkronen unterschieden.

Vorteile:

  • Zahnsubstanz schonende Präparation

  • Bessere Anpassung an die natürlichen Nachbarzähne (aber: oft schimmert das Metall durch den Zahn durch; manchmal sind die Kronenränder leicht zu sehen)

Nachteile:
  • Bedingt durch die Vergrößerung des Kronenrandes (dieser läuft nun nicht mehr um den Zahnhals herum, sondern manchmal über eine ganze Zahnfläche) Anwendung nur bei guter Mundhygiene und kariesresistentem Gebiss

  • Nicht so stabil wie eine Vollkrone

Präparationsarten sind meist die hohlkehlförmige Päparation oder eine Mischform "hohlkehl-tangential", seltener rein tangential oder stufenartig.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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