Tipp

Meditation

Meditation [lateinisch: meditatio = das Nachdenken] bedeutet "sich versenken". In diesem Wortkern steckt auch die Bedeutung "sich auf die Mitte ausrichten". In vielen Religionen und Kulturen ist die Meditation die praktizierte Besinnung oder Sammlung des Menschen - eine bewusste Abwendung von der Betriebsamkeit der Außenwelt hin zu eigenen Innerlichkeit. In der heutigen Zeit heißt das vor allem, die Reizüberflutung auszuschalten und die innere Zerrissenheit zu überwinden.

Meditation
ist Bestandteil des Lebensalltags vieler alternativer Gruppen in den westlichen Industrienationen, wobei Impulse aus der Meditationspraxis östlicher Kulturen aufgenommen werden - z.B. Yoga, autogenes Training, Superlearning.

Meditationstechniken
Bei den unterschiedlichen Meditationstechniken spielen die verschiedenen Sitzhaltungen, Körperübungen, die Atemkontrolle oder Konzentrationsübungen (z.B. auf einen Gegenstand oder ein Wort) eine wesentliche Rolle. Gemeinsames Ziel all dieser Techniken ist die Kontrolle des Körpers, der Seele und des Denkens.

Wirkung
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation harmonisierend auf die Körperfunktionen wirkt. Meditation hat vor allem einen positiven Effekt auf das vegetative Nervensystem. Die Gehirnstromwellen werden ausgeglichen, das Gehirn wird besser durchblutet und der Hautwiderstand nimmt ab.

Die Veränderungen durch Meditation sind langfristig um so tiefgreifender, desto weniger gezielt sie betrieben wird. Absichtslosigkeit und Regelmäßigkeit sind die höchsten Gebote der Meditation.

Therapeuten
Meditationskurse bieten örtliche Volkshochschulen, aber auch Privatpersonen an. Vermeiden Sie Lehrer, die Sie vereinnahmen wollen! Die Grundstufen der Meditation lassen sich übrigens auch aus Büchern erlernen.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
Tipp