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Natürlich entgiften: Detox mit Wirkstoffen aus der Königsartischocke


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Natürlich entgiften: Detox mit Wirkstoffen aus der Königsartischocke

Natürlich entgiften. Umweltschadstoffe, Alkohol, Medikamentenrückstände − Tag für Tag wird unser Körper mit giftigen Substanzen belastet, die abgebaut und ausgeschieden werden müssen.  Dabei gerät die Leber als unser wichtigstes Entgiftungsorgan allzu oft an ihre Grenzen. Wird ihre reibungslose Funktion beeinträchtigt, kann dies weitreichende Folgen für den Organismus haben: Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Müdigkeit, erhöhte Cholesterinwerte und sogar die Entwicklung einer Fettleber können dann drohen. Die gute Nachricht: Mit einer Entgiftung des Körpers – heute oft als Detox bezeichnet − kann hier gegengesteuert werden. Und wann wäre die Gelegenheit dafür besser, als zu Beginn des neuen Jahres? Tipp: Aktuelle Studien zeigen, dass eine bewährte Arzneipflanze, die Königsartischocke, dabei wichtige Dienste leisten kann.

Praktisch rund um die Uhr fallen in unserem Stoffwechsel schädliche Abfallprodukte an, die nicht ohne Weiteres ausgeschieden werden können. Hinzu kommen vielfältige exogene – d. h. von außen einwirkende – Substanzen wie Umweltschadstoffe, Medikamentenrückstände, Alkohol und Nikotin. Diese sog. Leber-Noxen (Giftstoffe) müssen wirksam entgiftet und abtransportiert werden. Der Leber kommt dabei eine zentrale Rolle als Entgiftungsorgan zu.

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan
Die Leber wandelt schädliche körpereigene Abfallprodukte und auch toxische Fremdstoffe in Verbindungen um, die über Niere und Darm ausgeschieden werden können – Experten bezeichnen diesen Prozess als Biotransformation. Dabei produziert die Leber auch das „Transportmittel“ für die Giftstoff-Ausscheidung über den Darm: Die Gallenflüssigkeit. Täglich bilden die Leberzellen rund 700 Milliliter der gelblich-grünen Flüssigkeit, mit der die neutralisierten Gifte aus der Leber ausgeschwemmt und ausgeschieden werden. Der gebildete Gallensaft kann in der Gallenblase zwischengelagert und bei Bedarf in den Dünndarm, genauer gesagt in den Zwölffingerdarm, ausgeschüttet werden kann. Neben der Transportfunktion für Abfallprodukte hat die Gallenflüssigkeit noch weitere wichtige Aufgaben, z. B.  im Rahmen der Verdauung von Nahrungsfetten: Wird sie nach einer fettreichen Mahlzeit in den Darm abgegeben,
bewirkt sie, dass sich kleinste Fett-Tröpfchen bilden (Emulsion) – eine wichtige Vorrausetzung dafür, dass fettspaltende Enzyme ihre Arbeit aufnehmen können. Die Galle sorgt also auch dafür, dass Nahrungsfette aufgespalten und somit erst für den Körper verfügbar werden.

Wenn die Leber überlastet ist: Gallestau und seine Folgen
Eine dauerhafte Schadstoffbelastung kann Beeinträchtigungen der Leberfunktion nach sich ziehen: Neben einer verminderten Galleproduktion kann es z. B. auch zu Störungen im Abfluss der Galle kommen. Das kann weitreichende Folgen haben:  Fehlt Gallenflüssigkeit, kann die Fettverdauung im Dünndarm nicht optimal ablaufen, sodass Nahrungsfette ungespalten in den Dickdarm gelangen und dort durch Bakterien zersetzt werden. Diese „Verdauung am falschen Ort“ kann Völlegefühl, Blähbauch, Bauchschmerzen, Mattigkeit und weitere Beschwerden nach sich ziehen. Zudem können Störungen im Bereich des Leber-Galle-Systems auch einen Anstieg der LDL-Cholesterinwerte im Blut verursachen. Dabei handelt es sich um das ungesunde Blutfett, das als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall) gilt. Ein Stau im Gallefluss (Cholestase) bewirkt außerdem, dass die körpereigene „Giftmüllentsorgung“ in der Leber ins Stocken gerät. Über die Zeit hinweg kann sich eine sogenannte nicht-alkoholische Fettleber (NAFL) entwickeln: Dabei kommt es zu einer krankhaften Fetteinlagerung in die Leberzellen, die zu einem Anstieg des Lebergewichts von normalerweise rund 1,5 Kilogramm auf bis zu 5 Kilogramm führen kann. Als mögliche Komplikationen der Fettleber sind neben Hepatitis (Leberentzündung) auch Leberzirrhose (Schrumpfleber) und – in selteneren Fällen – auch Leberkrebs zu nennen. Übrigens: Auch psychische Faktoren wie Stress und Schlafmangel können sich negativ auf die Lebertätigkeit auswirken. Da überrascht es nicht, dass immer mehr Menschen über die Symptome einer Stress- und Giftbelastung klagen. Dazu zählen z. B. Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Schlafstörungen bis hin zu Reizdarm und Reizmagen. Dass eine eingeschränkte Leberfunktion bzw. ein Gallestau hinter den Beschwerden steckt, wird nicht selten erst nach einer langen Leidensphase der Betroffenen festgestellt.

Lebergewebe schützen & Entgiftung beschleunigen – mit den Wirkstoffen aus der Königsartischocke
Eine wichtige Basismaßnahme zum Schutz der Leber ist eine gesunde Lebensweise – konkret heißt das: eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein vernünftiger Umgang mit dem Genussmittel Alkohol. Da es jedoch kaum möglich ist, die Aufnahme von Leber-Giften vollständig zu vermeiden, stellt sich die Frage, wie man die Entgiftung des Körpers sinnvoll unterstützen und die Leber schützen kann. Darauf hat die moderne Arzneipflanzen-Forschung Antworten gefunden: So konnten Wissenschaftler in einer neuen Studie nachweisen, dass ein Spezialextrakt aus der Königsartischocke die Vitalität und damit die Stoffwechselaktivität angeschlagener Leberzellen deutlich verbessern kann. Bereits eine Stunde nach der Einnahme des Spezialextraktes steigt die  Produktion von Gallenflüssigkeit um bis zu 150 Prozent. Auf diese Weise kann eine schnellere und verstärkte Ausschwemmung von Schadstoffen aller Art unterstützt werden − damit handelt es sich um eine ideale Detox-Anwendung. Für eine Entgiftungskur wird empfohlen, den Spezialextrakt über einen Zeitraum von 4 Wochen hinweg einzunehmen – Experten zufolge kann dann schon mit erheblichen Erfolgen gerechnet werden. Gut zu wissen: Neben den positiven Effekten auf den Entgiftungsprozess sind aus früheren Studien auch ausgeprägte leberschützende Eigenschaften des Königsartischockenextrakts bekannt. Durch das pflanzliche Arzneimittel können außerdem die Selbstheilungskräfte der Leber angeregt werden – angegriffenes Lebergewebe kann reaktiviert werden und steht so wieder für seine Entgiftungsaufgaben zur Verfügung. Nicht zuletzt ist seit Langem bekannt, dass durch die Wirkstoffe der Königsartischocke eine Reduktion des Cholesterinspiegels um bis zu 20 Prozent erreicht werden kann. Mit diesen breiten Spektrum an Wirkeigenschaften stellt der Königsartischockenextrakt ein wertvolles Naturheilmittel dar, das sich nicht nur bei Problemen mit der Fettverdauung, die sich z. B. mit Bauchkrämpfen, Blähbauch, und Völlegefühl zeigen, bewährt hat, sondern darüber hinaus die Leber vor einer Überbelastung bewahren und bei der Entgiftung des Körpers entscheidend mitwirken kann.

Weitere interessante Informationen zur Artischocke finden Sie unter diesem Link:
http://www.heilpflanzen-online.com/heilpflanzen-a-z/artischocke.html


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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