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Peniskarzinom

Der Peniskrebs (Peniskarzinom) ist eine Erkrankung, die meist erst ab dem 60. Lebensjahr auftritt und die zu 90% eine bösartige Entartung der Haut und Schleimhaut des Penis darstellt (Plattenepithelkarzinom). Als Ursachen kommen zum Beispiel chronische Reizzustände in Frage, wie eine Phimose (Vorhautverengung), Smegmaretention, Leukoplakie oder Erythroplasie. Eine schlechte Genitalhygiene kann ebenfalls begünstigend sein.
Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden sich beim Peniskarzinom vor allem entlang der Leistenlymphknoten.

Welche Symptome macht das Peniskarzinom?
Es gibt eine Reihe verschiedener Symptome, die aber zum Teil recht unbestimmt sind und auch auf andere Erkrankungen hinweisen können.
So kommen chronisch-entzündliche Veränderungen an Eichel und Vorhaut des Penis vor. Außerdem kann es zu Blutungen bei Kontakt mit der betroffenen Stelle kommen und zu einer Schwellung der Leistenlymphknoten.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Wegen der zum Teil unsicheren Symptomatik ist eine Biopsie, also eine Entnahme einer Gewebeprobe des Tumors und der geschwollenen Lymphknoten am sichersten.

Wie sieht die Therapie aus?
In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms ist eine Strahlentherapie angezeigt oder eventuell auch das lokale Entfernen des Tumors. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten sowie eine Penisamputation notwendig.

 

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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