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Haarausfall, medikamentöse Therapie schlägt nicht an


Von: Xanatos • 13.09.2007 [12:31]
Tag, habe eine kleine Frage:

Beginn recht starker Haarausfall vor 9 Monaten schubweise, Konsultation HA vor 7 Monaten, Diagnose and. Alopezie, Therapiebeginn mit Finasterid vor 4 Monaten. Seitdem regelmäßige Einnahme einmal täglich.

Das Problem ist nun, dass der Haarausfall weiter voranschreitet (Haarausdünnung am kompletten Oberkopf) und ich gerne wüsste warum. Man liest zwar überall, dass Therapie_erfolge_ erst nach 3-6 Monaten zu erkennen wären, aber hier geht es ja nicht mehr darum Erfolge zu erkennen sondern den Misserfolg zu konstatieren dass der Haarausfall weiter voranschreitet. Ich dachte ursprünglich, dass ich das Wirkprinzip verstanden hätte: Das Medikament hemmt die Menge von DHT im Blut und verhindert somit dass die gegen DHT überempfindlichen Haarfolikel verkümmern. Da ich kein Mediziner bin, ist mir völlig unklar wie das Medikament nicht wirken kann. Die Einstellung des gewünschten DHT Niveaus im Blut kann meines Erachtens nach nicht mehrere Monate dauern. Somit bleiben für mich als Laie noch folgende Erklärungen:
-das Medikament wird gar nicht richtig resorbiert und der DHT-Spiegel ist unverändert ?
-es liegt eine andere Grunderkrankung vor, die verhindert, dass das Medikament wirkt ?
-es handelt sich gar nicht um andro. Alopezie ?

gegen letzteres spricht das typische Lichtungsmuster und die Tatsache dass ich beim Durchstreifen der Haare die typischen "verkümmerten" Terminalhaare in der Hand habe (dünn, kurz, gewellt, teilweise nur noch bei gutem Licht sichtbar). Das wiederrum spräche dafür, dass immer noch DHT in den HAarfolikeln ankommt.

Ich hoffe sie können auf Grund ihres Fachwissens etwas Licht ins Dunkel bringen und mich auf eventuelle Denkfehler hinweisen.

Danke und Gruß
Xanatos
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