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Knietrauma


Von: alluallu • 17.07.2008 [11:16]
Hallo,
ich hatte vor 2 Wochen einen Fahrradunfall, bei dem ich mit dem gebeugten Bein auf der Kniescheibe aufschlug.
Da sich einige Stunden später ein Hämarthros bildete, der punktiert werden mußte (100ml), wurde ein MRT gemacht.
Das ergab Mikrofrakturen im lateralen Tibiaplateau, im medialen Anteil des lateralen Fermurkondylus u. im medialen Anteil der Patella, mit begleitender Knorpelschädigung, u. Retinaculum.
Bänder und Menisken waren unauffällig.
Daraufhin bekam ich einen OP-Termin im Krankenhaus, um sich zu vergewissern, dass keine Stufenbildung eingetreten ist, das Gelenk zu spülen und um den Knorpel zu begutachten.
Ich holte daraufhin in einem anderen, ebenfalls auf Gelenkchirurgie spezialisierten Krankenhaus, eine Zweitmeinung ein und dort ließ man noch ein CT zusätzlich zum MRT anfertigen.
Dieses ergab keine Frakturbildungen und keine Stufenbildungen.
Mir wurde von einer OP abgeraten, jedoch wurden für 6 Wochen Gehstützen verordnet.
Jetzt ist meine Frage, ob die im ersten Krankenhaus angesetzte Arthroskopie nicht doch vielleicht angebracht gewesen wäre, um sich den Knorpel anzuzsehen und vielleicht zu behandeln, da dort (als auch in dem zweiten Krankenhaus) z.B. auch Knorpelzüchtung und Transplantation möglich wären.
Ein gewichtiger Grund für die Einholung der Zweitmeinung war
auch, dass im ersten Krankenhaus der behandelnde Arzt nicht richtig mit mir geredet hat, man bekommt dort einfach den
OP-Termin quasi kommentarlos in die Hand gedrückt...
Was würden Sie in meinem Fall machen, athroskopieren oder nicht?Und wie genau kann so ein MRT den Knorpel begutachten?
Vielen Dank und viele Grüße
Übersicht Thema:

  Knietrauma alluallu • 17.07.2008 [11:16]

  Knietrauma Dr. Claudia Ludwig, Qualimedic • 17.07.2008 [20:02]

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