Tipp

Bitte beachten Sie: Der Experten-Talk auf qualimedic.de bietet keine persönliche Beratung oder Behandlung durch Ärzte an. Es ist keine Online-Sprechstunde, eine Fernbehandlung ist gesetzlich verboten.

Fragen müssen allgemein formuliert sein. Qualimedic.de behält sich vor, Fragen entsprechend anzupassen. Wir empfehlen, Fragen zu anonymisieren. Ferner empfehlen wir, bei gesundheitlichen Problemen jeglicher Art einen Arzt aufzusuchen.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Netiquette.

Sie müssen angemeldet sein, um eine Frage stellen oder einen Beitrag verfassen zu können.
zur Registrierung oder für registrierte Nutzer: zur Anmeldung

Thema:
Thema:

Leisten- und Oberschenkelschmerzen


Von: Christine_W72 • 09.10.2007 [20:35]
Sehr geehrter Dr. Schmidt-Hoensdorf,
bitte entschuldigen Sie die Länge dieses Beitrags, aber ich wollte keine Einzelheiten weglassen.Hier in Stichworten mein Problem:
- seit ca. 1,5 Jahren Leistenschmerzen links, nur nachts
- im Sommer nach einer Massage und extremem Schwimmen plötzlich starke Schmerzen in der Leiste, die sich in den Oberschenkel zogen, vor allem außen und handtellergroß nach unten, sodass ich einige Tage kaum laufen konnte ?
- Behandlung mit entzündungs- und schmerzstillenden Medikamenten
- Besserung, nun aber auch tagsüber leichte Schmerzen
- Röntgen und Sonografie der Hüfte ohne Befund
- Abwarten, weil vergrößerte Gebärmutter vielleicht Ursache sein könnte
- Operation durch laparoskopischen Eingriff, Entfernung der Gebärmutter und großem Myom
- Zwei Tage danach starke Schmerzen in der Leiste, die sich weiter nach außen ziehen bis in die obere und äußere Seite des Oberschenkels, manchmal bis ins Knie
- Kein Einfluss durch Bewegung, Salben, Kälte, Wärme, Massage, Akupunktur
- Keine Besserung durch Schmerzmittel (Ibuprofen 800mg)
- Im Liegen ein klein wenig Erleichterung durch Hochlagern des Beckens (Kissen unter das Gesäß, Beine hochziehen)
- MRT des Beckens ohne Befund
- Neurologische Untersuchung ergab leichte Störung in den Nerven des linken Beines
- Schmerzen wurden innerhalb einer Woche immer schlimmer
- Einnahme von Lyrica, durch die die Schmerzen nun auszuhalten sind
Nun habe ich allerdings große Befürchtungen, dass es sich um eine chronische Erkrankung handeln könnte (die Schmerzen als Folge der Operation müssten nach drei Wochen doch sicher abgeklungen sein?) und ich ständig Medikamente nehmen muss. Auch bin ich mir nicht ganz sicher, wo das Zentrum des Schmerzes liegt. Ich nehme an, in der Leiste aber vielleicht doch im Oberschenkel?
Wie kann man herausfinden, wo genau ein gereizter oder verletzter Nerv sich genau befindet?
Sollte ich vielleicht noch einmal zum Orthopäden gehen, um ein MRT von der Lendenwirbelsäule machen zu lassen, obwohl Neurologe und Orthopäde aufgrund verschiedener manueller Untersuchungen und der Untersuchung der Nerven keinen Bandscheibenvorfall vermuten?
Sollte ich auch ein MRT vom Oberschenkel machen lassen?
Oder ist es möglich, dass auch jetzt noch Nerven durch die Operation gereizt sein können?
Oder haben Sie eine ganz andere Idee, was es sein könnte?
So viele Fragen, ich weiß. Aber ich wäre sehr dankbar für eine Einschätzung.
Mit freundlichen Grüßen
Christine
Übersicht Thema:
Sie beobachten diesen Experten-Talk.
 
Tipp