Tipp

Bitte beachten Sie: Der Experten-Talk auf qualimedic.de bietet keine persönliche Beratung oder Behandlung durch Ärzte an. Es ist keine Online-Sprechstunde, eine Fernbehandlung ist gesetzlich verboten.

Fragen müssen allgemein formuliert sein. Qualimedic.de behält sich vor, Fragen entsprechend anzupassen. Wir empfehlen, Fragen zu anonymisieren. Ferner empfehlen wir, bei gesundheitlichen Problemen jeglicher Art einen Arzt aufzusuchen.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Netiquette.

Sie müssen angemeldet sein, um eine Frage stellen oder einen Beitrag verfassen zu können.
zur Registrierung oder für registrierte Nutzer: zur Anmeldung

Thema:
Thema:

Schmerztherapie wg. schiefer Körperlage?


Von: danieloswald03 • 20.09.2008 [08:53]
Hallo,
ich leide von Geburt her an Klumpfüßen, bin 37, 170cm groß und wiege 58kg. Diese wurden als Kind mit einer Achillessehnenverlängerungsoperation versucht zu begradigen. Heute O-Beine. Hatte jetzt einen Schwerbehindertenantrag gestellt und gestern 50GdB bewilligt bekommen. Dabei war auch das hochinteressante Ergebnis der amtsärztlichen Untersuchung eines Chirurgen. Der Bericht:
Füße:
Plattfuß bds mit Aufhebung aller Fußgewölbe. Durch enorme Hyperpronation in beiden Sprunggelenken erscheint die Belastungsachse der Tibia zum Fuß medialisiert zu sein, infolge dessen auch eine tiefe Eindellung der fibulotalaren Bandgrube. Reizlose Operationsnarben an den Achillessehnen. Die Achillessehnengruben medial sind beidseits verstrichen, Sehnen sind intakt. Der linke Fuß scheint etwas kleiner (0,5cm). Deutliche Verschmächtigung der linksseitigen Wadenmuskulatur. Die Beweglichkeit in den oberen Sprunggelenken ist deutlich eingeschränkt, in den unteren ist die Pronation aufgehoben.
Knie:
An beiden Kniegelenken regelrechter Befund bei erhaltener Bandstabilität und freier Beweglichkeit. An beiden Kniegelenken besteht eine Varusstellung mit einem Kondylenabstand 4 QF. Eine eindeutige Retropatellarsymptomatik lässt sich nicht nachweisen. Neurologischer Befund ist regelrecht.
Hüfte:
An beiden Hüftgelenken besteht eine schmerzhafte Einschränkung der Rotationsbewegungen und auch Schmerzangabe endgradig bei Abduktion. Die Schmerzen werden geschildert i.S. einer Tendinose im Adduktorenbereich.
Wirbelsäule:
Im barfüßigen stehen zu ebener Erde steht der linke Beckenkamm deutlich tiefer, mit großbogiger linkskovenxer Seitverbiegung der gesamten Wirbelsäule. Bei Brettunterlage 15mm links, kommt es zum Ausgleich der Beinlängendifferenz und zum Teil zum Ausgleich der Wirbelsäulenverkrümmung. Die linke Skapula liegt weit lateralisiert und kann auch bei muskulärer Anspannung nicht zur Rückenmitte gezogen werden.
Die paravertrebrale Streckmuskulatur ist in allen Abschnitten eher schwach entwickelt. Es besteht Klopfschmerz über der Lenden- und Halswirbelsäule.
Die Beweglichkeit in der HWS ist beim drehen nach links schmerzhaft eingeschränkt, alle übrigen Bewegungsrichtungen sind frei. Durch diese Schonung der Schulter besteht auch eine Einschränkung der Beweglichkeit in der BWS beim Neigen und Drehen nach links. Die Beweglichkeit in der LWS ist endgradig eingeschränkt."

Ist meine linke Körperseite "kleiner" als die rechte??
Ausgleich in den Schuhen?
Schmerztherapie wg. Wirbelsäule (Facettensyndrom) in welcher Form angesagt ? Vielen Dank für Ihre Zeit.
Übersicht Thema:
Sie beobachten diesen Experten-Talk.
 
Tipp