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Thema:
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Streitsucht


Von: MargotM • 17.11.2009 [12:53]
Hallo,

unsere Frage bezieht sich auf den richtigen Umgang mit meinem Vater (81 Jahre).

Zur Gesamtsituation: wir haben eine abgeschlossene Wohnung im Haus meiner Eltern (Vater 81, Mutter 63 Jahre) gemietet und wohnen da mit unseren beiden Kindern (4 und 2 Jahre, drittes Kind ist unterwegs).

Insgesamt klappt das Miteinander sehr gut - es ist eine Win-Win-Situation für uns alle, v.a. durch das sehr gute Verhältnis zwischen meiner Mutter und den Enkeln, das diese sehr bereichert, der Oma durch die Miete finanzielle Sicherheit gibt und uns zeitlich entlastet.

Leider wird diese Harmonie nun durch das Verhalten meines Vaters getrübt, der es nicht verkraftet, dass wir es nicht erlauben, dass die Kinder bei ihm im Auto mitfahren. Er hat aus diesem Grund schon vor knapp drei Jahren mal gut ein Jahr nicht mehr mit uns gesprochen und auch meine Mutter unter Druck gesetzt, dass sie zu ihm halten muss, nicht zuviel KOntakt mit uns allen haben darf etc.

Wir konnten damals durch ein Gespräch und geradezu flehentliche Bitten meinerseits die Sache dann nochmal einigermaßen hinbiegen, aber jetzt hat er zufällig mitgekriegt, dass die Kinder bei anderen leuten durchaus mal mitfahren dürfen. Seitdem ist Land unter und er hat uns gegenüber wieder erklärt, dass er dann keinen Kontakt mehr will, dass für ihn dann alles aus ist, dass wir schon noch seheh werden wie das den Kindern schadet, weil er dann icht mehr mit ihnen Weihnachten feiern mag etc.

Jetzt wissen wir nicht, wie wir dieses Verhalten einordnen und damit umgehen sollen. Nachgeben geht nicht, weil ich seinen Fahrstil für wirklich gefährlich halte (ich selber würde da auch nur im Notfall einsteigen).

Dazu kommt noch, dass er teilweise auch wegen anderer Anlässe und jetzt sogar auch schon mit den Kindern Streit sucht, z.B. es als Trotz interpretiert, wenn unsere Tochter ihm mal nicht so die Hand gibt, wie er es gerne hätte und dann total überzogen reagiert ("Ich lass mich doch von der nicht verarschen ...") und die Kinder anderersetis aber ja immer mehr mitkriegen und man es irgendwie erklären bzw. sie vielliecht vor den Schimpftiraden auch schützen muss.

Dazu muss ich sagen, dass er schon immer extrem leicht kränkbar und rechthaberisch war und es gewohnt war, alle dauernd rumzukommandieren. Das scheint mit dem Alter aber nun noch zuzunehmen. Vielelicht spielt es nun aber auch eine Rolle, dass er in der Familie nun erstmals an eine echte Grenze stößt.

Grundsätzlich wäre unser Ziel, Streit zu vermeiden (weshalb wir auch stets möglichst diplomatisch reagieren und eher ablenken oder ausweichen, als uns auf Diskussionen einzulassen, die erfahrungsgemäß sowieso nichts bringen bzw. so aussehen, dass er bloß rumschreit und nicht zuhört) und den Kindern und ihrer Oma weiterhin ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen ...

Wie würden Sie die Sache einordnen und was würden Sie raten?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Margot M
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