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Thema:
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parkinson verleugnung


Von: kenra • 06.01.2008 [22:05]
guten tag,
zeit geraumer zeit beobachte ich, dass meine schwiegermutter parkinson symptome entwickelt.
ich habe es für normale altersschwäche gehalten bis mir bewusst wurde wie viel gesünder und fitter meine grossmutter und andere im selben alter sind und waren.
es sind feststellbar: gebeugte haltung, arme schwingen nicht, unflexibilität bei der bewegung (rückwärtsgehen unmöglich) ein häufig regloses schwitziges und farbloses gesicht, mangelnde geschicklichkeit (knöpfe, reissverschlüsse, schlüssel) - gelenk und gliederschmerzen, unbeweglichkeit, kraftlosigkeit, einseitiger tremor, müdigkeit, schlappheit, vergesslichkeit.
da die schwiegermutter söhne hat die allesamt verwöhnt wurden und in puncto mutter eher sich bedienen lassen als auf sie zu achten - sieht keiner ausser mir, bekannten einem bruder und alten nachbarn die geschwindigkeit mit der diese person abbaut.
nahestehende mit medizinischer vorbildung haben ihr zum gang zum neurologen geraten, bei dem sie wohl war aber mit einer negativ diagnose zurückkam. es sei kein parkinson - alles gut.
nun lese ich, dass bei diesen wirklich deutlichen symptomen (die betroffene ist regelmässig in behandlung in der physiotherapie wegen rheumatischen beschwerden ohne erfolg= es wird also auch handlungsbedarf erkannt) auch nach hirntumoren geforscht werden muss, da diese, wenn kein parkinson vorliegt wahrscheinlich sind. aber auch von dieser untersuchung war hier nicht die rede.
nun meine frage: wie läuft eine untersuchung auf parkinson ab? kann es sein, dass diese patientin einfach vor der ärztin ihre beschwerden leugnet? dies ist eine charakterliche eigenheit der patientin. kann es ärzte geben, die solchen verharmlosungen von patienten nachgeben? warum wird nicht angenommen, dass eine schwerere krankheit vorliegt? warum wird nicht weiter untersucht?
ist das verleugnen der krankheit am ende typisch? die betroffene erwiderte auf die frage wie die diagnose gestellt worden sei sie sei doch nicht verrückt. damit meint sie sicherlich die mögliche demenz, die bei parkinson hinlänglich bekannt ist und auftreten kann. was meinen sie??
Übersicht Thema:

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