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Sorgen Teil2


Von: Dr. Karin Wagemann • 06.02.2007 [10:28]
Dr. Karin Wagemann
Hallo, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich kann es gut verstehen, dass die Stimmung Sie fertig macht, man kommt dann leider auch selber in die Gefahr, dass man nicht mehr hingehen möchte, weil man danach selbst auch immer schlechter Stimmung ist. Sicherlich ist die Gemütsstimmung Ihres Großvaters auch durch den Schlaganfall bedingt verändert. Man kann es als eine reaktive Depression bezeichnen und es hätte Priorität, wenn er ein Antidepressivum erhielte (z.B. Citalopram), damit er wieder am Leben teil nimmt.Auch die Oma braucht vielleicht medikamentöse Unterstützung durch ein Anitidepressivum. Begleitend könnte dann eine Ergotherapie oder auch eine Physiotherapie zu Hause stattfinden. Man muss aber auch mal in Erwägung ziehen und mit dem behandelnden Arzt besprechen, ob eine Reha für beide in Frage käme. Es gibt spezielle geriatrische Rehakliniken und vielleicht gibt es auch für die Oma einen Grund ( körperliche Beschwerden, Gangunsicherheit, Depression)dass Sie mit in die Reha geht. Weitere Alternativen sind Tageskliniken, die Reha anbieten, vielliecht gibt es da etwas bei Ihnen in der Nähe. Die Patienten werden morgens abgeholt und erhalten die Therapien und Mittagessen in der Tagesklinik und werden dann wieder nach Hause gebracht. Auf jeden Fall müssen beide lernen, mit der Situation zurecht zu kommen, mit den entsprechenden Unterstützungen wird es dann sicherlich besser. Als Angehörige alleine schafft man es aber meistens nicht die Betroffenen aus dem "Loch" zu holen, daher machen Sie sich keine Gedanken, etwas falsch zu machen. Sprechen Sie den Hausarzt an, ich bin sicher mit entsprechender Medikation und der Entscheidung für weitere Maßnahmen wird es beiden und auch Ihnen bald wieder besser gehen!
Alles Gute wünscht Dr.Wagemann
Übersicht Thema:

  Sorgen Teil2 K4mpfzw3rg • 03.02.2007 [19:33]

  Sorgen Teil2 Dr. Karin Wagemann • 06.02.2007 [10:28]

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