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Fragen zu Therapien nach Schlaganfall


Von: luisamaya • 26.05.2008 [10:52]
Meine Mutter, 79, hatte vor drei Wochen einen leichten Schlaganfall, ist noch eine Woche zur Reha. Sie leidet im Moment am Durchgangssyndrom (bei ihr Sprach- und Sprechstörungen, Wortfindungs- und Gedächtnisprobleme, Lesen und schreiben noch gestört, punktuelle Verwirrtheit) doch nachdem sie vorher sehr fit und gesund war, haben wir begründete Hoffnung, dass alle Symptome wieder zurückgehen. Die körperlichen Symptome, kurzzeitige Lähmung eines Armes und Mundwinkel hing, sind längst verschwunden.

So weit, so gut.
Was mir allerdings Sorge bereitet: sie ist eine von der besonders "schnellen Truppe", schon ihr Leben lang, und hat in den letzten Jahren Bluthochdruck entwickelt. Ihre enorme Energie hat sie viele Jahre in die Pflege meines Vaters investiert, und nun, nach dessen Tod vor einem Jahr, sucht sie noch nach einer neuen Lebens-Ausrichtung.
Sie hat schon immer sehr gern sehr viel körperlich gearbeitet, und hat die Eigenart, sich über alles im Leben viel Gedanken zu machen - ihre Art der Verarbeitung. Was in der letzten Zeit aber offensichtlich dazu geführt hat, dass sie nicht mehr automatisch in die Entspannung kommt. Ausserdem stelle ich richtige Energieschübe fest, in denen sie gar nicht weiss, wohin mit ihrer Kraft.

Meine Frage:
Welche sinnvollen, praktikablen Entspannungsmöglichkeiten kann man für einen solchen Menschen anbieten?

Und Frage zwei:
Ist es nun gut bzw. besser, mit ihr eine Art Intensivkurs (4-6 Wochen in Lindlar) in Sachen Logopädie zu machen, oder wäre das eher kontraproduktiv wegen ihrer schnellen Art und eine Überforderung, und deshalb besser, ein logopädisches Training vor Ort über einen längeren Zeitraum zu machen?
Und was sagt die Erfahrung? Welche Therapien sind "besser"?
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