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Diagnose Nierenkrebs ohne Gewebeentnahme ???


Von: stephamo • 16.11.2008 [23:16]
Hallo Frau Dr. Wagemann,

eigentlich müßte ich die Frage an einen Urologen stellen, aber dort dürfen nur Männer Fragen stellen. Vielleicht können Sie mir auch helfen.
Bei unserer Mutti (84 Jahre) wurde vor 8 Jahren ein Polyp im Darm entfernt und anschließend 30 cm vom Darm. Der Hausarzt überwies sie trotz immer wieder Nachfragen nicht zur Nachuntersuchung. Vor ca. 6 Jahren wurde eine 5cm große Zyste an der rechten Niere verödet und es blieb nur ein kleiner Fleck übrig, der als weißer Punkt beim Röntgen usw. zu sehen ist. Da sie seit Monaten "Schleifspuren" hatte, bat sie immer wieder den neuen Hausarzt um eine Überweisung wegen Koloskopie. Nun ist sie stationär eingewiesen wurden. Bei der Koloskopie wirde ein größerer Polyp entfernt und es sind noch kleinere vorhanden. Beim Ultraschall Oberbauch wurde festgestellt, dass sie viele Gallensteine hat, die aber keine Beschwerden machen. In der rechten Niere fand man etwas, dass durch CT als Krebs erkannt wurde. Er soll noch nicht gestreut haben.
Meine Problem ist, woher weiß ein Arzt, dass es eindeutig Krebs ist, ohne eine Gewebeprobe entnommen zu haben ? Wie kann man beim CT oder Ultraschall einen Unterschied zwischen Tumor und Krebs erkennen ?
Ich habe Bedenken, dass zu voreilig etwas hinein interpretiert wird. Sie hatte schon so viele OPs (beide Hüften und Knie, Herzschrittmacher usw.). Ich habe sie erst einmal versucht zu beruhigen mit der Bemerkung, dass der Krebs im hohen Alter langsamer wächst oder vielleicht verkapselt ist und sie nicht in Panik geraten soll.
Andererseits habe ich gelesen, dass der Nierenkrebs eine Streuung eines anderen Krebses sein könnte (vielleicht des Darmes - Polypen könnten auch bösartig werden) ?

Viele Grüße
Monika Stephan
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