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Behandlung von Retropatellaarthrose
Von: Danone • 11.07.2009 [13:59]
Hallo!
Ich bin 33 Jahre alt. Ich habe seit 2000 Beschwerden im Knie. Damals wurde ein arthroskopisches lateral release durchgeführt.
Seit dieser Zeit habe ich einen starken Druckschmerz beim Knien.
In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden. Z.B. ist seit ca. 8 Monaten ein lautes Knirschen zu hören, wenn ich Treppen laufe oder in die Hocke gehe, ab und an sackt mir das Knie bei Treppen weg usw.
Ich war dann in der Uni zur Untersuchung. Diagnose: Chondropathia patellae re. Im Dez. 2008 wurde eine Kernspintomo gemacht. "Diese zeigt bis auf eine Inhomogenität i.B. der retropatellaren Gelenkfläche mit 2. - 3. grdiger Knorpelschädigung regelrechte Darstellung der übrigen Knieinnenstrukturen". Es wurde eine konservative Maßnahme mit Muskelaufbau und Elektrotherapie empfohlen. Mein Hausarzt hat mir daraufhin 6 Behandlungen verordnet und danach nichts mehr.
Vor ca. 5 Wochen hat mein Knie weh getan, es hat bei jedem Schritt zusätzlich zum knierschen laut geknackt und ich hatte Schmerzen. Daraufhin war ich bei einem anderen Arzt in einem anderen Krankenhaus heir vor Ort (mein Orthopäde hatte Urlaub) und dieser hatte folgenden Befund: "DS im Bereich der Partellarsehne rechts. Ex/Flex 0/0/110, endgradig schmerzhaft. Bänder stabil. kein Erguß, pDMS intakt. Deutschliche Kreption beim Durchbewegen. Menikuszeichen negativ." Der Arzt meinte, dass ich auf alle Fälle eine OP durchführen lassen sollte, weil sich sonst das Knie weiter verschlechtert. Er schlug vor: "Arthroskopie ggfls. mit Elmslie-Plastik/autogener Knorpeltransplantation." Mein Hausarzt hat den Befund gelesen, mir Schmerztabletten verschrieben und mir die OP empfohlen.
Mein Orthopäde hat mir jetzt gestern von der OP abgeraten da diese nicht unbedingt einen Erfolg verspricht (???) und mir eine Triggerstoßwellentherapie empfohlen. Diese müßte ich selbst zahlen. Zusätzlich soll ich mehrere Spritzen ins Knie bekommen evtl. auch noch mit Knorpelaufbau, diese müßte ich ebenfalls zahlen. Jetzt hab ich aber schon von vielen Zeiten gehört, dass das nicht unbedingt etwas bringt und noch dazu sehr teuer wäre.
Ich bin jetzt ziemlich verunsichert und weiß nicht wie ich reagieren soll. Die Schmerzen sind manchmal wie weg z.B. im Urlaub hat mein Knie eine 4 Stunden Wanderung (mit Genutrainbandage) super mitgemacht und dann habe ich wieder bei den einfachsten Dingen Schmerzen. Die Schmerzen sind aushaltbar, aber ich fühle mich sehr eingeschränkt und mache viele Sachen nicht, die ich gerne tun würde.
Was würden Sie raten?
Ist eine OP auf lange Sicht der beste Weg oder kann die vorgeschlagene Therapie meines Arztes eine Besserung bringen. Ich möchte jetzt unbedingt etwas unternehmen, da ich Angst habe, dass sich das immer mehr verschlechtert.
Sollte eine OP die beste Alternative sein, wie lange würde es ungefähr dauern, bis ich wieder "als Mama und im Haushalt voll einsatzfähig bin"?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Gruß
Danone
Ich bin 33 Jahre alt. Ich habe seit 2000 Beschwerden im Knie. Damals wurde ein arthroskopisches lateral release durchgeführt.
Seit dieser Zeit habe ich einen starken Druckschmerz beim Knien.
In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden. Z.B. ist seit ca. 8 Monaten ein lautes Knirschen zu hören, wenn ich Treppen laufe oder in die Hocke gehe, ab und an sackt mir das Knie bei Treppen weg usw.
Ich war dann in der Uni zur Untersuchung. Diagnose: Chondropathia patellae re. Im Dez. 2008 wurde eine Kernspintomo gemacht. "Diese zeigt bis auf eine Inhomogenität i.B. der retropatellaren Gelenkfläche mit 2. - 3. grdiger Knorpelschädigung regelrechte Darstellung der übrigen Knieinnenstrukturen". Es wurde eine konservative Maßnahme mit Muskelaufbau und Elektrotherapie empfohlen. Mein Hausarzt hat mir daraufhin 6 Behandlungen verordnet und danach nichts mehr.
Vor ca. 5 Wochen hat mein Knie weh getan, es hat bei jedem Schritt zusätzlich zum knierschen laut geknackt und ich hatte Schmerzen. Daraufhin war ich bei einem anderen Arzt in einem anderen Krankenhaus heir vor Ort (mein Orthopäde hatte Urlaub) und dieser hatte folgenden Befund: "DS im Bereich der Partellarsehne rechts. Ex/Flex 0/0/110, endgradig schmerzhaft. Bänder stabil. kein Erguß, pDMS intakt. Deutschliche Kreption beim Durchbewegen. Menikuszeichen negativ." Der Arzt meinte, dass ich auf alle Fälle eine OP durchführen lassen sollte, weil sich sonst das Knie weiter verschlechtert. Er schlug vor: "Arthroskopie ggfls. mit Elmslie-Plastik/autogener Knorpeltransplantation." Mein Hausarzt hat den Befund gelesen, mir Schmerztabletten verschrieben und mir die OP empfohlen.
Mein Orthopäde hat mir jetzt gestern von der OP abgeraten da diese nicht unbedingt einen Erfolg verspricht (???) und mir eine Triggerstoßwellentherapie empfohlen. Diese müßte ich selbst zahlen. Zusätzlich soll ich mehrere Spritzen ins Knie bekommen evtl. auch noch mit Knorpelaufbau, diese müßte ich ebenfalls zahlen. Jetzt hab ich aber schon von vielen Zeiten gehört, dass das nicht unbedingt etwas bringt und noch dazu sehr teuer wäre.
Ich bin jetzt ziemlich verunsichert und weiß nicht wie ich reagieren soll. Die Schmerzen sind manchmal wie weg z.B. im Urlaub hat mein Knie eine 4 Stunden Wanderung (mit Genutrainbandage) super mitgemacht und dann habe ich wieder bei den einfachsten Dingen Schmerzen. Die Schmerzen sind aushaltbar, aber ich fühle mich sehr eingeschränkt und mache viele Sachen nicht, die ich gerne tun würde.
Was würden Sie raten?
Ist eine OP auf lange Sicht der beste Weg oder kann die vorgeschlagene Therapie meines Arztes eine Besserung bringen. Ich möchte jetzt unbedingt etwas unternehmen, da ich Angst habe, dass sich das immer mehr verschlechtert. Sollte eine OP die beste Alternative sein, wie lange würde es ungefähr dauern, bis ich wieder "als Mama und im Haushalt voll einsatzfähig bin"?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Gruß
Danone
Übersicht Thema:
Behandlung von Retropatellaarthrose
• Danone • 11.07.2009 [13:59]
Behandlung von Retropatellaarthrose
• Dr. Werner Siekmann • 13.07.2009 [20:32]
