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chronisches Facettensyndrom (mit Spondylarthrose)
Von: danieloswald03 • 18.09.2008 [19:46]
Hallo,
habe seit ca zehn Jahren diffuse Schmerzen, die bisher nicht von den Ärzten zusammen gefaßt werden konnten. Gottseidank weiß man jetzt daß z.b. meine Leistenschmerzen, die zum Teil bis zu den Hoden gezogen haben, von der LWS herkommt. Es gab auch eine Phase (ca dreiviertel Jahr lang), da hab ich keine einzige Nacht durchschlafen können, da ich immer mit Atemnotbeschwerden und stärksten Rückenschmerzen aufgewacht bin. Bin übrigens erst 36, 170cm groß und mit 58kg recht schlank. Habe von Geburt her Klumpfüße, daher O-Beine, eine schiefe Hüfte (ca 1,5cm Schiefstand) und von daher schon quasi "angeborene" Wirbelsäulenprobleme.
Eine CT-Aufnahme der LWS zeigte damals Spondylarthrose in den unteren beiden Lendenwirbeletagen, einen zu engen Spinalkanal und einen ebenfalls engen Recessus lateralis.
Kernspin in 2008 der LWS zeigte eine breitbasige Dorsalvorwölbung der Bandscheibe bei L4/5 in den Spinalkanal, sowie eine Verdickung des Ligamentum-flavum.
Meine ganze Rückenmuskulatur ist schmerzhaft verhärtet, teilweise richtige Bollen und verkürzt.
Dies spricht doch für ein Facettensyndrom. BSV wurde ausgeschlossen, es wurden "nur" mehrere Protrusionen gefunden. Die HWS hatt auch schon ähnliche Veränderungen (Osteophyten, Einengung des Foramen Intervertrebale durch unkarthrotische Kantenausziehungen C6/7 zB.) und ebenso in jedem Segment Vorwölbungen der Bandscheibe in den Spinalkanal hinein. Aber ohne sichere Wurzel- oder Myelonkompression.
Durch meine O-Beine habe ich starke Probleme mit der Haltung, meine ich. Durchgedrückte LWS mit vorgewölbtem Bauch, angedeutete Trichterbrust und herunterhängenden Schultern. Es ist kein rückengerechtes Bücken möglich, da in die Hocke gehend, sich meine Fersen nach oben ziehen und ich das Gleichgewicht verliere (da die Kniescheiben zu hoch sitzen).
Wie würden Sie hier eine Therapie ansetzen? Es ist eine sehr breitflächige Problematik, ich weiß.
Ich würde in erster Linie die Schmerzsymptomatik versuchen zu unterbinden, damit sich der Rücken vielleicht wieder erholen kann. Was meinen Sie dazu? Langer Text geworden.
Danke für Ihre Zeit.
Ich war auch schon bei einem Professor um über eine Umstellungsosteotomie der Beine zu sprechen. Dieser lehnte in meinem Fall ab, da dies nur bei größeren Kniebeschwerdne (Arthrose) durchgeführt wird, ich hätte aber meine Schmerzen eher in den Füßen und könnten durch die Umstellung vergrößert werden.
habe seit ca zehn Jahren diffuse Schmerzen, die bisher nicht von den Ärzten zusammen gefaßt werden konnten. Gottseidank weiß man jetzt daß z.b. meine Leistenschmerzen, die zum Teil bis zu den Hoden gezogen haben, von der LWS herkommt. Es gab auch eine Phase (ca dreiviertel Jahr lang), da hab ich keine einzige Nacht durchschlafen können, da ich immer mit Atemnotbeschwerden und stärksten Rückenschmerzen aufgewacht bin. Bin übrigens erst 36, 170cm groß und mit 58kg recht schlank. Habe von Geburt her Klumpfüße, daher O-Beine, eine schiefe Hüfte (ca 1,5cm Schiefstand) und von daher schon quasi "angeborene" Wirbelsäulenprobleme.
Eine CT-Aufnahme der LWS zeigte damals Spondylarthrose in den unteren beiden Lendenwirbeletagen, einen zu engen Spinalkanal und einen ebenfalls engen Recessus lateralis.
Kernspin in 2008 der LWS zeigte eine breitbasige Dorsalvorwölbung der Bandscheibe bei L4/5 in den Spinalkanal, sowie eine Verdickung des Ligamentum-flavum.
Meine ganze Rückenmuskulatur ist schmerzhaft verhärtet, teilweise richtige Bollen und verkürzt.
Dies spricht doch für ein Facettensyndrom. BSV wurde ausgeschlossen, es wurden "nur" mehrere Protrusionen gefunden. Die HWS hatt auch schon ähnliche Veränderungen (Osteophyten, Einengung des Foramen Intervertrebale durch unkarthrotische Kantenausziehungen C6/7 zB.) und ebenso in jedem Segment Vorwölbungen der Bandscheibe in den Spinalkanal hinein. Aber ohne sichere Wurzel- oder Myelonkompression.
Durch meine O-Beine habe ich starke Probleme mit der Haltung, meine ich. Durchgedrückte LWS mit vorgewölbtem Bauch, angedeutete Trichterbrust und herunterhängenden Schultern. Es ist kein rückengerechtes Bücken möglich, da in die Hocke gehend, sich meine Fersen nach oben ziehen und ich das Gleichgewicht verliere (da die Kniescheiben zu hoch sitzen).
Wie würden Sie hier eine Therapie ansetzen? Es ist eine sehr breitflächige Problematik, ich weiß.
Ich würde in erster Linie die Schmerzsymptomatik versuchen zu unterbinden, damit sich der Rücken vielleicht wieder erholen kann. Was meinen Sie dazu? Langer Text geworden.
Danke für Ihre Zeit.
Ich war auch schon bei einem Professor um über eine Umstellungsosteotomie der Beine zu sprechen. Dieser lehnte in meinem Fall ab, da dies nur bei größeren Kniebeschwerdne (Arthrose) durchgeführt wird, ich hätte aber meine Schmerzen eher in den Füßen und könnten durch die Umstellung vergrößert werden.
Übersicht Thema:
chronisches Facettensyndrom (mit Spondylarthrose)
• danieloswald03 • 18.09.2008 [19:46]
chronisches Facettensyndrom (mit Spondylarthrose)
• Dr. Werner Siekmann • 26.09.2008 [22:15]
