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Knie-Arthrose (degenerativ)
Von: roxyferry • 05.02.2009 [14:12]
Guten Tag!
Ich bin 40 Jahre alt und hatte vor ca. 25 Jahren einen Sportunfall, bei dem im linken Knie der Innenmeniskus riss sowie die Gelenkkapsel und das Kreuz- und Innenband. Ich wurde operiert, der Meniskus wurde entfernt. Damals schon prophezeite man mir spätere Schwierigkeiten mit dem Knie, es sei denn, ich würde im Stil einer Profi-Sportlerin täglich das Knie trainieren....
Das habe ich natürlich (leider) nicht gemacht, und mich so lange nicht um mein Knie gekümmert, bis die Beschwerden anfingen (vor etwa 10 - 15 Jahren). Hin und wieder wurde das Knie mal dick, schmerzte beim Treppensteigen. Dies verschwand aber auch so schnell wieder, wie es begann. Zum Arzt bin ich deshalb nie gegangen. Irgendwann fing es schleichend an, dass ich nachts Schmerzen (in Ruhestellung) bekam. Ich ging zum Arzt (vor 1 Jahr) und er zuckte, nachdem er das Röntgenbild sah) bedauernd die Schultern und meinte, da wäre nichts mehr zu machen. Gelenkschmiere wäre überhaupt nicht mehr vorhanden, die Knochen reiben bereits komplett aufeinander. Außerdem haben sich Ober- und Unterschenkel bereits leicht verschoben (ist mir auch selbst schon aufgefallen). Der Orthopäde sagte, da würde nur noch ein künstliches Kniegelenk helfen. Alles andere könne man getrost vergessen. Auch Gelenkschmiere künstlich "anfüttern" ginge nicht mehr, denn "ein totes Schaf frisst nichts mehr"...
Ich sehe ein, dass ich wohl zu wenig für mein Knie getan habe, als ich noch etwas hätte tun können.... Dennoch hätte ich gern noch die eine oder andere Zweitmeinung, bevor ich mich unters Messer lege und mir ein künstliches Kniegelenk einbauen lasse.
Wie beurteilen Sie meine Situation? Ist eine Operation wirklich der letzte Ausweg?
Zudem wüsste ich gern noch, was ich gegen meine momentanen nächtlichen Schmerzen machen kann, die mich z.Zt. kaum noch ruhig schlafen lassen. Tagsüber habe ich - unter normaler Belastung - wenig bis gar keine Beschwerden. Sowie ich das Knie etwas bewege, vergeht der Schmerz. Aber nachts...... ich bin schon völlig übernächtigt....
Ich möchte ungern Schmerzmittel schlucken, die den ganzen Körper belasten. Gibt es etwas, das nur lokal angewandt wird?
Herzlichen Dank im voraus für Ihre Antwort!
Liebe Grüße
RF
Ich bin 40 Jahre alt und hatte vor ca. 25 Jahren einen Sportunfall, bei dem im linken Knie der Innenmeniskus riss sowie die Gelenkkapsel und das Kreuz- und Innenband. Ich wurde operiert, der Meniskus wurde entfernt. Damals schon prophezeite man mir spätere Schwierigkeiten mit dem Knie, es sei denn, ich würde im Stil einer Profi-Sportlerin täglich das Knie trainieren....
Das habe ich natürlich (leider) nicht gemacht, und mich so lange nicht um mein Knie gekümmert, bis die Beschwerden anfingen (vor etwa 10 - 15 Jahren). Hin und wieder wurde das Knie mal dick, schmerzte beim Treppensteigen. Dies verschwand aber auch so schnell wieder, wie es begann. Zum Arzt bin ich deshalb nie gegangen. Irgendwann fing es schleichend an, dass ich nachts Schmerzen (in Ruhestellung) bekam. Ich ging zum Arzt (vor 1 Jahr) und er zuckte, nachdem er das Röntgenbild sah) bedauernd die Schultern und meinte, da wäre nichts mehr zu machen. Gelenkschmiere wäre überhaupt nicht mehr vorhanden, die Knochen reiben bereits komplett aufeinander. Außerdem haben sich Ober- und Unterschenkel bereits leicht verschoben (ist mir auch selbst schon aufgefallen). Der Orthopäde sagte, da würde nur noch ein künstliches Kniegelenk helfen. Alles andere könne man getrost vergessen. Auch Gelenkschmiere künstlich "anfüttern" ginge nicht mehr, denn "ein totes Schaf frisst nichts mehr"...
Ich sehe ein, dass ich wohl zu wenig für mein Knie getan habe, als ich noch etwas hätte tun können.... Dennoch hätte ich gern noch die eine oder andere Zweitmeinung, bevor ich mich unters Messer lege und mir ein künstliches Kniegelenk einbauen lasse.
Wie beurteilen Sie meine Situation? Ist eine Operation wirklich der letzte Ausweg?
Zudem wüsste ich gern noch, was ich gegen meine momentanen nächtlichen Schmerzen machen kann, die mich z.Zt. kaum noch ruhig schlafen lassen. Tagsüber habe ich - unter normaler Belastung - wenig bis gar keine Beschwerden. Sowie ich das Knie etwas bewege, vergeht der Schmerz. Aber nachts...... ich bin schon völlig übernächtigt....
Ich möchte ungern Schmerzmittel schlucken, die den ganzen Körper belasten. Gibt es etwas, das nur lokal angewandt wird?
Herzlichen Dank im voraus für Ihre Antwort!
Liebe Grüße
RF
Übersicht Thema:
Knie-Arthrose (degenerativ)
• roxyferry • 05.02.2009 [14:12]
Knie-Arthrose (degenerativ)
• Dr. Werner Siekmann • 16.02.2009 [20:07]
