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neue Brille nötig oder andere Ursache für schwankende Augenwerte?


Von: Susanne u Isabell • 05.02.2009 [11:32]

Hallo,

ich trage seit 1985 (8. Lebensjahr) eine Brille, fing mit -0,5 Dioptrin bds. an.

Bis zum 20. Geburtstag verschlechterten sich die Augen auf -2,0 Dioptrin.

Nun bin ich 30 und habe auf dem rechten Auge lt. der Messung beim Arzt gestern abend -5,25 und einen Zylinder von -0,75 (2006: -4,5 zzgl. -0,25 cyl. ) ; links -4,25 + Zylinder von -0,25 (2006 gleiche Werte).

Mein Problem ist, dass beide Augen bis Mitte 2006 (5./6. Schwangerschaftsmonat, 2. Kind) ca. gleiche Werte hatten. Von jetzt auf gleich verschlechterte sich das rechte Auge. Augenarzt konnte nichts feststellen, "homonbedingt" war seine Antwort.

Als mein rechtes Auge auch nach Beendigung der Stillzeit (Dezember 2007) nicht besser, sondern wieder schlechter wurde, habe ich Anfang 2008 eine neue Brille bekommen, Mitte 2008 dann die nächste.

Im Dezember 2008 war ich dann wieder beim Augenarzt, weil das rechte Auge im Laufe des Tages stark an Sehkraft verliert. Morgens kann ich alles klar und deutlich durch die Brille sehen, ab vormittags wirds schlechter und abends sehe ich alles verschwommen.

Dort wurde festgestellt, dass mein rechtes Auge schon wieder um -0,25 schlechter war, es wurde eine Augeninnendruckmessung gemacht (familiäre Vorbelastung grüner Star), die aber in Ordnung war. Ich verabredete mit der Augenärztin (Vertretung des Praxisinhabers), dass ich nochmal abends vorbeikomme, wenn ich merke, es ist wieder besonders schlecht mit dem Sehen. U. a. sprach sie auch auf eine Hornhauttopographie an, um ausschließen zu können, dass die ständige Verschlechterung an der Hornhaut liegt.

Gestern war ich nun wieder hin und statt den Innendruck zu messen, wurde wieder ein Sehtest gemacht (Werte siehe oben), Innendruckmessung wurde verweigert, weil ja schon im Dezember... Stattdessen bekam ich ein Rezept für eine neue Brille, mit dem Hinweis, dass 0,5 Dioptrin in 8 Monaten ja völlig normal seien (von Dezember bis Februar -0,25 auch??? in meinem Alter?).

Auf meine Problematik mit dem Sehkraftverlust des Auges von morgens nach abends wurde gar nicht eingegangen. Ich kann ja mit der Brille gut sehen - morgens. Insofern wäre doch mein Auge morgens völlig überkorrigiert, oder?

Ich mache mir langsam echt Gedanken, was mit meinen Augen los ist. Innerhalb von 10 Jahren mehr als 3 Dioptrin ... Und eben seit knapp 3 Jahren nur das eine Auge, was immer schlechter wird, inkl. immer höherem Zylinder, Achsverschiebung um mehrere Grad...

Was könnte denn die Ursache für den Sehkraftverlust über den Tag sein? Ich denke, es ist eben nicht normal. Wenn das so weitergeht, bin ich mit 40 blind auf dem rechten Auge...

Wie würde sich denn ein Hypophysentumor auf die Sehkraft auswirken? Wären dann beide Augen betroffen? Dieser Verdacht steht bei mir noch im Raum wg. wiederholt zu niedrigen Cortisol- und ACTH-Werten inkl. einer Schilddrüsenunterfunktion bei normalen SD-Blutwerten.

Vielen Dank

Susanne

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