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Vegetarismus

Vegetarismus - nichts von toten Tieren
Grundsätzlich lehnen Vegetarier Lebensmittel von toten Tieren ab. Aber der Vegetarismus ist nicht nur eine alternative Ernährungsform, sondern auch eine Lebensweise. Die Gründe für diese Lebensweise sind individuell verschieden: Neben ganz persönlichen Gründen wie der Liebe zum Tier oder dem Ekel vor Fleisch spielen ethische, religiöse, gesundheitliche und ökologische Gründe eine Rolle. Vegetarier achten nicht nur auf gesunde Ernährung, sondern leben insgesamt gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung. Sie treiben häufiger Sport und konsumieren weniger Genussmittel, wie z.B. Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten. Außerdem trinken sie weniger Kaffee und Tee.

Vegetarische Kost für die Gesundheit
Aus gesundheitlicher Sicht ist gegen eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Gemüse, Obst und Vollkornprodukten nichts einzuwenden, denn sie enthält weniger gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Zucker. Dadurch beugt sie weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Gicht, Bluthochdruck, Osteoporose, Arteriosklerose, als Folge Herz-Kreislauferkrankungen und auch manchen Krebsarten vor. Zahlreiche naturheilkundliche Behandlungsmethoden beziehen sogar die vegetarische Ernährung zur Vorbeugung und Therapie von Stoffwechselerkrankungen und anderen Krankheiten in ihr Konzept mit ein.

Abstufungen und Formen des Vegetarismus:

  • Vegane Kost
    Alle Lebensmittel, die von Tieren stammen, werden strikt abgelehnt. Einige Veganer essen noch nicht einmal Honig.

  • Lakto-vegetabile Kost

    Alle Lebensmittel von Tieren, außer Milch und Milchprodukte, werden gemieden.

  • Ovo-lakto-vegetabile Kost
    Alle Lebensmittel von Tieren werden abgelehnt, außer Milch, Milchprodukte und Eier.

Daneben gibt es Mischformen:

  • Fleisch von Rindern oder Schweinen wird nicht verzehrt, wohl aber Fleisch von Geflügel oder Fisch.

  • Fleisch und Milch werden gemieden, Eier jedoch werden gegessen.

Im Allgemeinen legen die Anhänger des Vegetarismus Wert auf Vollwertkost und einen abwechslungsreichen Speiseplan. Vegetarier, die sich einseitig und nicht vollwertig ernähren, bezeichnet man als Pudding-Vegetarier. Sie verzichten wie andere Vegetarier auf Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte und greifen auf Fertigprodukte, Fast Food und Süßigkeiten zurück. Das führt in den meisten Fällen zu Mangelerscheinungen.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 07.04.2008
 
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