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Ewiges Hin und Her
Von: anna_12 • 22.07.2008 [13:57]
Hallo,
bei meinem Opa wurde vor kurzem festgestellt, dass er Krebs hat. Er wirkte eigentlich kerngesund. Man hätte niemals gedacht, dass er krank ist. Seit der Diagnose ist es ein ewiges Hin und Her. Erst hieß es Lungenkrebs, dann Lymphdrüsenkrebs, dann hatten die Metastasen eigentlich schon so stark gestreut, dass er überall Krebs hatte. Es war furchtbar. Immer wieder musste er zu Operationen und dann zur Chemo. Er nimmt blutverdünnende Medikamente, da er davon bedroht ist, dass sein Halsschlagader zu geht (die eine ist es schon) und die musste er dann für die Operationen absetzen. Es war gefährlich und wir haben alle gebangt. Aber er ist ein starker Mann, der das schafft. Er ist sehr dünn geworden und sieht nicht mehr so fit aus aber es geht im gut.
Nun ist es aber vor allem meine Oma, die sich verrückt macht. Nach dem ewigen Hin und Her ist bei meinem Opa wieder Ruhe eingekehrt. Aber meine Oma weint jeden Tag und kann nicht damit umgehen, dass sie weiß das ihr Mann krank ist.
Ich würde ihr gerne helfen und sie beruhigen, auch weil das dann wiederum meinen Opa mitnimmt. Was soll ich denn bloß tun? Für mich ist die Situation schwer und ich fühle mich so verloren.
Ewiges Hin und Her
• anna_12 • 22.07.2008 [13:57]
Ewiges Hin und Her
• sumili • 26.07.2008 [20:21]
Ewiges Hin und Her
• Claudia_J3939 • 29.07.2008 [13:43]
