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Kaugummis

Kaugummis sind in der Zahnpflege zwar praktische Helfer, aber eine Zahnbürste bzw. das Zähneputzen können sie nicht ersetzen.

Zahnpflege-Kaugummi entfernt lose sitzende Speisereste, jedoch keine verklebten Zahnbeläge. Durch permanente Kaubewegungen wird der Speichelfluss aktiviert. Der Speichel wird angeregt und damit dünnflüssiger, der pH-Wert (Säure-Wert) steigt. Somit wird die Selbstreinigung der Zahnflächen erhöht.

Verwenden Sie nur zuckerfreien Kaugummi. Zuckerhaltige Sorten sind wegen der lang anhaltenden Zuckereinwirkung während des Kauens kariesfördernd. Zuckerfrei bedeutet nach dem deutschen Lebensmittelgesetz aber nicht frei von Fruktose oder Glukose. Auch diese Stoffe wirken kariesfördernd (kariogen). Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit sind ebenfalls nicht ratsam. Sie entmineralisieren den Zahnschmelz ebenso wie Zucker, nur deutlich langsamer.

Ein empfehlenswerter Zuckeraustauschstoff ist Xylit. Er hat keinerlei Nachteile auf den Zahnschmelz.

Ein guter Anhaltspunkt für zahnfreundliche Kaugummis oder Süßigkeiten ist das Emblem des roten Zahnmännchens auf den Verpackungen. Inzwischen sind auch prothesenfreundliche Kaugummis im Handel. Sie haften nicht mehr am Zahnersatz. Auch Kaugummis mit Zusatz von Baking Soda (Bicarbonat) erhöhen den pH-Wert des Speichels und sind empfehlenswert.

Weitere Hilfsmittel zur Zahnpflege nennt Ihnen unsere Liste.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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