Tipp

Fastenplan

F a s t e n w o c h e (Anregung)

Fastenplan
Nach diesem Plan sollten Sie sich in den nächsten fünf Tagen ernähren, wenn Sie eine Fastenwoche einlegen möchten. Zu den Rezepten gelangen Sie, indem Sie mit der Maus darauf klicken.
Den Diätplan können Sie nach erfolgreichem Fastenbrechen, wenn sich Ihr Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt hat, anschließen.

Montag
Entlastungstag
Dienstag
1. Fastentag
Mittwoch
2. Fastentag
Donnerstag
3. Fastentag
Freitag
Fastenbrechen
morgens Apfel-Müsli Kräutertee Kräutertee Kräutertee Kräutertee
vormittags 1/2 Apfel Gemüsesaft Gemüsesaft Gemüsesaft Obst
mittags Obst Gemüsebrühe Gemüsebrühe Gemüsebrühe Gemüsesuppe
nachmittags Obst Früchte- oder Kräutertee Früchte- oder Kräutertee Früchte- oder Kräutertee Früchte- oder Kräutertee
abends Naturjoghurt
und Obst
Gemüsebrühe Gemüsebrühe Gemüsebrühe 1 Naturjoghurt,
1 Scheibe Knäckebrot
1 Pellkartoffel
  • Reichlich trinken!
    Während des Fastens ist es sehr wichtig, dass Sie reichlich trinken. Neben dem Tee und dem Gemüsesaft sollten Sie über den Tag verteilt Mineralwasser, Leitungswasser oder Heilwasser trinken, und zwar mehr als der Durst verlangt. Versuchen Sie, auf 2 Liter täglich zu kommen, wobei es natürlich nicht schadet, wenn Sie mehr trinken.

  • Genussmittel
    Auf Alkohol, Koffein und Nikotin sollten Sie während der Fastenwoche ganz verzichten.

  • Zusammenstellung der Fastenspeisen
    Die Fastenspeisen und -brühen sind genau aufeinander abgestimmt, so dass Sie sich möglichst an die empfohlene Zusammensetzung halten sollten. Wichtig ist, am Entlastungstag langsam die Nahrungs- und Energiezufuhr zu drosseln und beim Fastenbrechen ebenso langsam und behutsam wieder zu steigern.

Die 9 Fastenregeln

Checkliste: Darf ich fasten?

Das Fasten-Forum

Diätplan



Rezepte


Apfel-Müsli

Zutaten für 1 Portion

  • 3 - 5 EL Getreideflocken (zum Beispiel Haferflocken oder eine Flockenmischung)

  • 1/2 Apfel

  • 100 - 150 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)

  • 1 TL Leinsamen oder gehackte Haselnüsse

  • etwas Zitronensaft

Apfel waschen und je nach Wunsch in kleine Stücke oder Spalten schneiden oder grob raspeln. Apfel mit Zitrone beträufeln. Alle Zutaten miteinander mischen. Je nach Geschmack mit wenig Honig süßen.

Zurück zum Seitenanfang


T ee
kann aus frischen Kräutern und Früchten selbst zubereitet werden oder als fertige Teemischung im Beutel oder lose gekauft werden.

Tee süßen
Eigentlich sollte der Tee nicht gesüßt werden. Wenn Sie es aber gewohnt sind, stark gesüßt zu essen und zu trinken, ist es schon ein großer Schritt für Sie, den Tee nur wenig zu süßen. Versuchen Sie, bei 1/2 Liter Tee mit 1 TL Zucker auszukommen.

1 Portion = 0,5 Liter

Zurück zum Seitenanfang


Gemüsesaft
Ob aus frischem Gemüse selbst hergestellt oder fertig gekauft - jeder Gemüsesaft ist geeignet. Trinken Sie Gemüsesaft aus nur einer Gemüsesorte (zum Beispiel Karottensaft oder Tomatensaft), oder nehmen Sie einen Mix aus mehreren Gemüsesorten (zum Beispiel Tomaten-Karotten-Sellerie-Saft).

Mit Wasser verdünnen
Trinken Sie den Gemüsesaft nicht pur, sondern verdünnen Sie ihn mit Mineralwasser oder Leitungswasser.
Auf 100 ml Gemüsesaft kommen 200 ml Wasser.

1 Portion = 300 ml verdünnter Gemüsesaft

Zurück zum Seitenanfang


Frisches Obst
Am Entlastungstag und am Tag des Fastenbrechens steht Obst auf dem Plan. Essen Sie jeweils

  • 1 Apfel oder

  • 1 Birne oder

  • 1 Banane

Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gut. Je nachdem, wie Sie sich fühlen, sollten Sie diese erste feste Mahlzeit nach dem Fasten in zwie Teilen zu sich nehmen.

Zurück zum Seitenanfang


Gemüsebrühe
3 Vorschläge - alle Rezepte für 2 Portionen

1. Vorschlag: Karottenbrühe

Zutaten

  • 1/2 Liter Wasser

  • 125 g frische Karotten

  • 1/4 Stange Lauch (Porree)

  • 1/8 Sellerieknolle

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Muskatnuss

  • etwas gekörnte Gemüsebrühe

  • 2 TL gehackte Petersilie

Zubereitung

  • Das Gemüse waschen, putzen und grob würfeln und im kochenden Wasser 15 Minuten kochen.

  • Die Suppe vom Herd nehmen und durchseihen.

  • Die Brühe vom Herd nehmen, mit den Gewürzen abschmecken und die Petersilie darüber streuen

2. Vorschlag: Tomatenbrühe

Zutaten

  • 1/2 Liter Wasser

  • 250 g frische Tomaten

  • 1 Karotte

  • 1/8 Sellerieknolle

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Muskatnuss

  • etwas gekörnte Gemüsebrühe

  • 1 TL Oregano

Zubereitung

  • Das Gemüse waschen, putzen und grob würfeln und im kochenden Wasser 15 Minuten kochen.

  • Die Suppe vom Herd nehmen und durchseihen.

  • Die Brühe vom Herd nehmen, mit den Gewürzen abschmecken und das Oregano darüber streuen

3. Vorschlag: Kartoffelbrühe

Zutaten

  • 1/2 Liter Wasser

  • 125 g Kartoffeln

  • 1/4 Stange Lauch (Porree)

  • 1/8 Sellerieknolle

  • 1 Karotte

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise Muskatnuss

  • etwas gekörnte Gemüsebrühe

  • 2 TL gehackte Petersilie

Zubereitung

  • Das Gemüse waschen, putzen und grob würfeln und im kochenden Wasser 15 Minuten kochen.

  • Die Suppe vom Herd nehmen und durchseihen.

  • Die Brühe vom Herd nehmen, mit den Gewürzen abschmecken und die Petersilie darüber streuen

Zurück zum Seitenanfang


Gemüsesuppe mit Kartoffeln

Zutaten für 2 Portionen

  • 1/2 Liter Wasser

  • 120 g Kartoffeln

  • 60 g Karotten

  • 1/2 Stange Lauch (Porree)

  • 1 Prise Muskatnuss

  • 4 TL gehackte Petersilie

  • etwas gekörnte Gemüsebrühe

Zubereitung

  • Das Gemüse waschen, putzen und grob würfeln und im kochenden Wasser 15 Minuten kochen.

  • Die Suppe vom Herd nehmen und mit Muskatnuss und gekörnter Brühe würzen.

  • Je nach Geschmack die Suppe pürieren (dann evtl. noch etwas Wasser hinzugeben) oder unpüriert belassen.

  • Mit Petersilie dekorieren.

Zurück zum Seitenanfang



9 Fastenregeln

Damit das Fasten für Sie so angenehm und wirkungsvoll wie möglich verläuft, sollten Sie einige Regeln beachten:

  1. Darmentleerung
    Der Einstieg ins Fasten gelingt am besten mit einer gründlichen Darmentleerung. Deshalb ist es ratsam, den erste Fastentag mit einem Einlauf zu beginnen.

  2. Fastengetränke
    Alle Fastengetränke wie Brühe, Gemüsesaft oder Tee sollten Sie langsam Schluck für Schluck trinken oder löffeln. Behalten Sie die Flüssigkeit eine Weile im Mund, machen Sie Kaubewegungen, genießen Sie jeden Schluck.

  3. Warm halten
    Während der Fastenzeit frieren Sie leichter als sonst. Legen Sie sich stets ein paar dicke Socken und eine Wolldecke bereit und achten Sie darauf, sich immer angenehm warm zu halten.

  4. Wärmflasche
    Ihr Begleiter während der Fastenzeit sollte außerdem eine Wärmflasche sein. Legen Sie sie auf Ihren Bauch, wenn Ihnen danach ist, oder wärmen Sie damit Ihre kalten Füße.

  5. Kein Vollbad
    Ein Vollbad ist während der ersten Fastentage nicht angesagt. Denn in dieser Zeit ist Ihr Kreislauf nicht sehr stabil und würde durch das Vollbad unnötig belastet.

  6. Ruhe
    Während des Fastens brauchen Sie viel Ruhe. Gönnen Sie sich also eine Auszeit und genießen Sie sie. Nun endlich haben Sie die Muße, Dinge zu tun, für die sonst die Zeit fehlt: Lesen Sie ein gutes Buch, malen oder handarbeiten Sie, schreiben Sie Briefe oder sortieren Sie die Fotos vom letzen Urlaub.

  7. Der Start in den Tag
    Lassen Sie das Aufstehen am Morgen zu einem Ritual werden: Räkeln, recken und strecken Sie sich ausgiebig, bevor Sie sich aufrichten. Bleiben Sie eine Weile auf der Bettkante sitzen, bevor Sie endgültig aufstehen. So hat Ihr Kreislauf Zeit, langsam in Schwung zu kommen. Wer jetzt noch nicht richtig wach ist, dem helfen Wechselbäder: Duschen Sie Ihre Arme und Beine zuerst warm, dann kalt ab - jeweils von den Finderspitzen bis zum Ellenbogen, von den Zehenspitzen bis zu den Knien. Anschließend gut abtrocknen und warm anziehen.

  8. Die Vorbereitung auf die Nacht
    Lassen Sie den Tag langsam ausklingen. Gehen Sie nicht "von 100 auf 0". Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gut durch, bevor Sie ins Bett gehen, und lassen Sie das Fenster auch in der Nacht einen Spalt offen. Sollten Sie im Bett frieren, legen Sie sich eine extra Decke oder eine Wärmflasche bereit.

  9. Mundhygiene
    Während des Fastens haben Sie möglicherweise einen unangenehmen Geschmack im Mund. Um dem vorzubeugen und für eine gute Mundhygiene zu sorgen, ist es ratsam, über den Tag verteilt fünf bis 6 Zitronenscheiben auszulutschen. Das gibt einen frischen Geschmack und liefert nebenbei viel Vitamin C.

Zurück zum Seitenanfang



Einlauf - so funktioniert's

  • Für einen Einlauf benötigen Sie einen mit lauwarmem Wasser gefüllten Behälter (Klistierbeutel) und einen daran angeschlossenen Schlauch samt Ventil.

  • Legen Sie im Badezimmer ein großes, weiches Handtuch auf den Boden, auf das Sie sich während des Einlaufs knien können. Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre, indem Sie z.B. beruhigende Musik auflegen.

  • Hängen Sie den Klistierbeutel leicht erhöht auf, z.B. an der Türklinke und fetten Sie das Darmrohr am Ende des Schlauches mit Vaseline ein.

  • Führen Sie nun, während Sie auf dem Handtuch knien, mit einer Hand das Darmrohr vorsichtig in Ihren After ein und lassen das Wasser durch Öffnen des Ventils langsam in Ihren Darm laufen.

  • Versuchen Sie, die Flüssigkeit ungefähr 10 Minuten in sich zu behalten, bevor Sie sich auf der Toilette entleeren.

Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, sich einen Einlauf zu legen. Falls Sie noch keine Erfahrungen mit Einläufen und Klistieren haben, sollten Sie sich dort, wo Sie den Klistierbeutel besorgen, mit weiteren Informationen versorgen.

Zurück zum Seitenanfang



Der 1. Fastentag - Was Sie erwartet

Mit dem Entlastungstag haben Sie sich auf das Fasten eingestimmt. Nun beginnt das eigentliche Fasten. Das bedeutet, Sie nehmen drei Tage lang keine feste Nahrung zu sich, sondern nur Säfte, Brühen, Tee und Mineralwasser oder Heilwasser.

Veränderungen in Ihrem Körper
Sie werden während der nächsten Tage einige Veränderungen in Ihrem Körper bemerken. Diese haben damit zu tun, dass der Stoffwechsel nun auf Sparflamme läuft und Sie kaum neue Energie zu sich nehmen. Wenn Sie wissen, welche Veränderungen auf Sie zukommen, können Sie sich darauf einstellen und brauchen deswegen nicht beunruhigt zu sein.

  • Körperausscheidungen riechen anders
    Ihr Schweiß, Ihr Urin und auch Ihr Atem riechen anders als Sie es gewohnt sind. Das hat mit der veränderten Stoffwechsellage zu tun.

  • Eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit
    In der Fastenzeit sind Sie längst nicht so belastbar wie sonst. Nehmen Sie sich also nichts anstrengendes vor, sondern gönnen Sie sich eine Woche Ruhe. Möglich sind kleine Spaziergänge und leichte Gymnastikübungen.

  • Sie frieren leichter
    Dagegen helfen am besten warme Kleidung, dicke Socken und eine Wärmflasche.

Darmentleerung
Am 1. Fastentag sollten Sie Ihren Darm entleeren.
Am gründlichsten gelingt das mit einem Einlauf.
Wenn Sie keinen Einlauf machen möchten, können Sie versuchen, die Darmentleerung mit einem Glas Sauerkrautsaft oder Buttermilch anzuregen. Das funktioniert bei Menschen, die unter Verstopfung leiden und Probleme mit dem Stuhlgang haben, allerdings meist sehr schlecht.

Zurück zum Seitenanfang


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 30.10.2012
 
Tipp