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Re: Gonarthrose in beiden Knien


Von: Dr. Werner Siekmann • 11.01.2006 [21:33]
Dr. Werner Siekmann
Nun - das ist wirklich ein komplexes Problem.
Die Gangunsicherheit kommt mit Wahrscheinlichkeit nicht von den Kniegelenken. Auch die Schwellung der Unterswchenkel mit den beschriebenen Vefärbungen sind damit nicht zu begründen. Hier sollte Hautarzt und/oder Internist weiter am Ball bleiben.
Zu Ihren Kniegelenken: Ohne Röntgenbefund und klin Untersuchung sind natürlich nur allgemene Hinweise möglich. Bei chronisch gereizten Kniegelenken, bedingt z.B.durch Arthrose, kann eine Radiosynoviorthese diese Entzündung eindämen oder im günstigsten Fall beheben.Im Falle der Kniegelenke injiziert der Arzt Yttrium 90, dies ist ein sogenannter Beta-Strahler mit einer Halbwertzeit von etwas mehr als 2 Tagen und einer Eindringtiefe von wenigen Millimetern. Im Vorfeld sollte aber geklärt werden, wie dick Ihre gelenkinnenhaut ist. Bei einer deutlichen Verdickung ist es durchaus snnvoll, zunächst mit einer minimalinvasiven Operation (Schlüssellochtechnik) diese weitgehend zu entfernen, um im 2. Schritt dann die Radiosynoviorthese durchzuführen.
Übersicht Thema:

  Gonarthrose in beiden Knien mail-6 • 09.01.2006 [18:35]

  Re: Gonarthrose in beiden Knien Dr. Werner Siekmann • 11.01.2006 [21:33]

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