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Re: Schilddrüsenüberfunktion


Von: PD Dr. med. H.-R. Böhme • 22.06.2006 [19:35]
PD Dr. med. H.-R. Böhme
Sehr verehrte Frau S.,

vielen Dank für Ihre interessante Frage.

Thyreostatika gehen in die Muttermilch über und können in Einzelfällen(!) zu einer Schilddrüsenunterfunktion beim Kind
führen.Propylthiouracil wirkt milder und hat eine besondere Kinetik,weshalb eine eimal tägliche Gabe etwa zwei Stunden vor dem Stillen Vorteile haben könnte.Wichtig ist aber die Kontrolle der Schilddrüsenhormonwerte,die bei der Mutter im oberen Referenzbereich liegen sollten.Die psychischen Nebenwirkungen des plötzlichen Abstillens beim Kind müssen gegen die relativ geringen Nebenwirkungen bei sorgfältiger Beobachtung abgewogen werden.Eine Differentialdiagnostik der Hyperthyreose kann Auswirkungen auf die zu favorisierende Pharmakotherapie,die nicht nur Thyreostatika nutzt,haben.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Böhme
Übersicht Thema:

  Schilddrüsenüberfunktion --sara-- • 18.06.2006 [09:58]

  Re: Schilddrüsenüberfunktion PD Dr. med. H.-R. Böhme • 22.06.2006 [19:35]

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