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Thema:
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Kniebeschwerden


Von: reinhard.wolber • 18.07.2006 [14:33]
Hallo Herr Dr. Luick,

mein Fall ist langwierig und kompliert, daher ein längerer Text.

41 Jahre alt, männlich, seit 14 Jahren Fibromyalgie (wechselnde Handgelenk-, Schulter-, Hüft-, Kniebeschwerden mit zum Teil wochen-/monatelangen beschwerdefreien Intervallen).
Kernspin der Hüfte 3 mal in der letzten 3 Jahren ohne Befund,
Szintigrafie ohne Befund.

Heute schreibe ich wegen der Kniebeschwerden. Bis vor einem halben Jahr hatte ich auch bei unserem Hausbau so gut wie keine Kniebeschwerden, lediglich ständig ein Brennen, daß ich aber schon seit 22 Jahren so habe.

Seit einem Sturz aufs linke Knie im September letzen Jahres habe ich wieder wechselnde Kniebeschwerden.

AKTUELL:
Neben dem Brennen, das ich seit 20 Jahren in beiden Knieen immer habe, habe ich seit Beginn des Jahres Beschwerden am rechten Knie
- ständig starkes Brennen
- eher seitlich innen, an Rand der Kniescheibe, unterhalb
der Kniescheibe; manchmal hier auch, wenn ich auf die
Kniescheibe drücke
- beim Gehen, wenn das Bein nach hinten wegschnellt oder
die Hose am Knie reibt
- öfters beim Treppe hinuntergehen

Beim Laufen habe ich keine Beschwerden. Beim Gehen auf der Arbeit (Büro) wieder Beschwerden, daß ich fast leicht hinke. Wenn ich dann einen Tag zu Hause 8 Stunden Rollrasen verlade und knieend auslege, sozusagen keine Beschwerden.

Von Orthopäden bin ich sehr enttäuscht. 3 verschiedene Orthopäden haben schon vor 22 Jahren sozusagen ohne klinische Untersuchung bei normalen Röntgenbildern eine Arthrose diagnostiziert.

Daher bin ich schon mehrmals, vor ein paar Monaten wieder, zu einem Unfallchirurgen ins Krankenhaus gegangen, der einen sehr guten Ruf als Kniespezialist hat. In seiner ambulanten Praxis sammeln sich die Kniepationen aus der ganzen Umgebung. Der erste Arzt, der eine lange ausgiebige klinische Untersuchung die Kniee durchführte.

Folgender Befund:
Vorgeschichte:
Bei der heutigen Untersuchung klagt Herr Wolber über Beschwerden im rechten Knie. Schmerzen an der Streckseite, oft ein brennendes Gefühl, Beschwerden beim Treppensteigen.

Befund:
Ähnlich wie bei früheren Untersuchungen lässt sich auch heute klinisch kein Hinweis für einen Kniebinnenschaden am rechten Knie feststellen. Die Beweglichkeit ist frei, der Bandapparat stabil, klinische Arthrosezeichen bestehen nicht, kein reproduzierbarer Andrück- oder Verschiebeschmerz der Patella, welche klinisch regelrecht artikuliert. Keinerlei Hinweise auf eine Meniskusschädigung.
Auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten wurden heute Röntgenaufnahmen des rechten Knie in zwei Ebenen und eine
Tangentialaufnahme der Patella angefertigt. Die zeigen eine minimal nach lateral dezentrierte Pateall ohne Dysplasie und ohne Zeichen artrothischer Veränderungen.

Beurteilung:
Patello-femorales Beschwerdebild am rechten Knie ohne Nachweis eines therapiebedürftigen Kniebinnenschadens. Spezielle therapeutische Konsequenzen ergeben sich derzeit nicht.

Dann warnte der Unfallchirurg mich noch, ich solle zu keinem Orthopäden gehen, auf keinen Fall Spritzen ins Knie setzen lassen oder sogar eine Arthroskopie durchführen lassen.

Eigentlich glaube ich dem Arzt, andererseits habe ich aber diese starken Beschwerden.

Im Internet raten in Foren Orthopäden zu einer Kernspintomographie, ggf. Krankengymnastik, Hyaluronsäurespritzen oder sogar Operation zum Lockern der Kniescheibe, andere sagen wiederum, es käme von der Fibromyalgie.

Stimmen Sie zu, daß mit genauer klinischer Untersuchung + Röntgen (2 Ebenen, Patellaaufnahme) ein nenneswerter Kniebinnenschaden ausgeschlossen ist?

Was sagen Sie zu der ganzen Geschichte?

Vielen Dank.
Übersicht Thema:

  Kniebeschwerden reinhard.wolber • 18.07.2006 [14:33]

  Re: Kniebeschwerden  • 18.07.2006 [16:16]

  Re: Kniebeschwerden reinhard.wolber • 18.07.2006 [16:46]

  Re: Kniebeschwerden  • 19.07.2006 [12:03]

  Re: Kniebeschwerden reinhard.wolber • 19.07.2006 [14:11]

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