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Bandscheibenvorfall operativ entfernen


Von: Thea2006 • 28.06.2006 [22:26]
Ich habe seit letztem Jahr August Probleme mit dem Rücken. Im Prinzip fing alles mal mit starken Schmerzen der Achillessehne an. Als diese abgeklungen waren, hatte ich Schmerzen in der Hüftgegend. Es war aber immer noch auszuhalten, als die Schmerzen im November immer noch da waren, bin ich zum Orthopäden gegangen. Röntgenbild ergab Bandscheibenschaden (ist mir bekannt, habe ich bereits seit 16 Jahren). Ich bin sehr sportlich u. habe immer Rückenmuskeltraining gemacht, so dass ich eigentl. die Rückenbeschwerden immer gut im Griff hatte). Arzt meinte,Schmerzen kommen von der Bandscheibe u. verschrieb Bestrahlungen, die aber nichts brachten. Vor Skiurlaub im Dezember habe ich Akupunktur gemacht,was vorübergehend zu einer Linderung führte,so dass ich im Urlaub (1 Woche) fast schmerzfrei war. Dann ging es aber wieder los! Aufgrund eines akuten Schmerzen bin ich an einem Wochenende im Januar in die Notaufnahme des Stadtkrankenhauses gegangen,Spritze bekommen u. den Hinweis mich auf Morbus Bechterew untersuchen zu lassen. Habe daraufhin anderen Orthopäden aufgesucht, der meinte ich hätte ein ausgerenktes Ileosakralgelenk u. gab mir noch eine Spritze in den Rücken. Kein Erfolg!! Ein erneuter Versuch des Einrenkens brachte ebenfalls nicht. Daraufhin hat er mir 2 X 4 Cortisonspritzen in die Bandscheibe gesetzt u. meinte Bandscheibenschaden dauert halt lange! Auch verordnete Physiotherapie führte nicht zum Erfolg. Als nun in den letzten 3 Wochen die Schmerzen immer schlimmer wurden u. ich ohne starke Medikation (tgl. mind. eine ibu 800) gar nicht auskommen konnte, habe ich mir einen Termin bei dem Chefarzt einer Neurochirurgischen Klinik gemacht. Der hat gleich eine Kernspintomographie gemacht u. mir mitgeteilt, dass ich einen relativ großen Bandscheibenvorfall habe und hat mir eine OP empfohlen. Er meinte ich hätte einen klaren Befund und durch OP wäre ich schneller wieder schmerzfrei. Jetzt bin ich natürlich etwas skeptisch. Muss ich vor so einer OP Angst haben? Gibt es evtl. wirklich keinen anderen Weg? Sorry, Beitrag ist etwas lang, aber einige Freunde u. Bekannte haben mir wilde Horrorgeschichten erzählt u. meinten ich soll noch eine andere Meinung einholen. Nur wo soll ich denn noch hin? Ich will endlich wieder ausgelassen Joggen gehen. Ohne Sport fühle ich mich einfach nicht wohl! Außerdem habe ich Angst, wenn ich warte, das es evtl. noch schlimmer wird u. die Nervenwurzel großen Schaden nimmt. Über Ihre Einschätzung wäre ich sehr dankbar.
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