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Re: Papakind - wie lief die Trennung?


Von: Merlin&co • 30.05.2006 [12:37]
Merlin&co
Liebe Stinni,
danke für Deinen Beitrag.
Bei uns ist es so, dass der Papa selbständig ist, aber dabei sehr wenig arbeitet und noch weniger verdient, weil es nicht läuft. Meines Erachtens liegt es hauptsächlich daran, dass er nicht genug tut, er ist halt meistens zuhause und beschäftigt sich dort nicht mit seinem Beruf, sondern spielt halt am PC schaut fern, macht was im Haushalt oder repariert was in der Wohnung (Wenn er allein zuhause ist). Er hat noch einen kleinen Nebenjob 2x die Woche abends und bekommt von einem Arbeitsunfall eine kleine Rente, damit kommt er einigermaßen aus und kann die Kosten seiner Selbständigkeit decken, sowie die Miete für unsere Wohnung bezahlen. Das reicht ihm. Für den Rest komme ich auf.
Ich komme prima mit unserem Zwerg klar, wenn wir alleine sind, läuft alles gut, nur wenn Papa zuhause ist darf er halt mehr als bei mir, sprich, ich schimpfe öfter, deshalb mag er dann eher bei Papa sein. Der Papa legt sich beim ins Bett bringen auch immer mit ihm hin, bis er eingeschlafen ist, was ich nicht immer mache, weil ich noch zu tun habe, deshalb wird Papa auch beim ins-Bett-bringen bevorzugt.
Ich mußte wg. der desolaten finanziellen Lage schon bald nach der Geburt wieder arbeiten, deswegen wurde mein Kleiner auch mehr von Papa als von mir betreut und deshalb haben sie auch ein engeres Verhältnis als viele andere Väter-Söhne, die sich nur abends ne Stunde und vielleicht am Wochenende sehen.
Was ich empfinde? Die ganze Palette, zwischen Zuneigung und Abneigung, je nachdem was er gerade tut oder nicht tut. Ich merke einfach, dass mir die Beziehung nicht mehr guttut, deshalb bin ich jetzt mal ganz vorsichtig am überlegen, wie es denn weitergehen könnte und das gehört die Überlegung einer Trennung durchaus dazu. Mein Mann spricht leider nicht gerne und schon gar nicht über uns. Deshalb sind meine Rettungsversuche, die ich seit fast 2 Jahren immer wieder aufs neue starte bislang erfolglos. Eine Paarberatung lehnt er ab. Er will sich auch nicht damit beschäftigen, lieber dümpelt alles so vor sich hin. Vollzeitpapa wäre er sicher gerne, solange ich die finanzielle Voraussetzung dafür schaffe.
Es liegt also an mir, die Weichen zu stellen. Was ich auf keinen Fall will ist, dass mein Kind bei ihm bleibt, während ich für beider Versorgung zuständig bin. Das sehe ich nicht ein (würde ich im umgehrten Fall - wenn er arbeitet und ich nichts verdiene übrigens auch nicht wollen).
Es ist alles etwas verworren und wie gesagt, ich bin noch in der Entscheidungsfindung.
Wegnehmen will ich ihm sein Kind natürlich nicht, wir sind ja verheiratet und haben eh das gemeinsame Sorgerecht.
GLG
Aline
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  Papakind - wie lief die Trennung? Merlin&co • 29.05.2006 [19:25]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? juli • 29.05.2006 [22:24]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Pappa • 30.05.2006 [08:54]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Merlin&co • 30.05.2006 [12:43]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Stinni • 30.05.2006 [11:48]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Merlin&co • 30.05.2006 [12:37]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? juli • 30.05.2006 [12:56]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Stinni • 30.05.2006 [12:57]

  übrigens: Stinni • 30.05.2006 [12:59]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? swchen • 30.05.2006 [13:52]

  Re: Papakind - wie lief die Trennung? Motischa • 20.08.2006 [12:29]

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