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Neurologische Untersuchungen

Durch neurologische Zusatzuntersuchungen erhält man bei bestimmten Beschwerdebildern weitere Informationen. So kann auf diese Weise beispielsweise das Ausmaß einer Nervenschädigung bestimmt werden, dies liefert die Grundlage für den weiteren therapeutischen Weg. Es gibt verschiedene neurologische Untersuchungsmethoden:

Elektromyographie (EMG)
Diese Untersuchung erlaubt es, krankhafte Veränderungen der Nervenfasern oder Nervenwurzeln jeden Muskels zu erkennen. Durch die veränderte Muskelaktivität kann beispielsweise auf die verantwortliche Nervenwurzel geschlossen werden und das Ausmaß der Schädigung kann erkannt werden. Zur Untersuchung werden dünne Messnadeln in den Muskel gesetzt.

Elektroneurographie (ENG)
Die Elektroneurographie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG), die bei unterschiedlichen Erkrankungen oder Schädigungen von Nerven verlangsamt sein kann.

Diese Untersuchungsmethode trifft somit eine Aussage zur Funktionsfähigkeit beziehungsweise Schädigung der betroffenen Nerven.

Zur Durchführung wird ein Nerv in seinem Verlauf mit leichten Stromstößen gereizt (Reizimpuls), dann wird die Zeit bis zur Reizantwort gemessen.

Nach Abschluss aller diagnostischen Maßnahmen wird der Arzt über eine geeignete Behandlung entscheiden.

 

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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