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Asiatische Heilkräuter im Alltag nutzen


TCM – Heilkunst aus Fernost

Asiatische Heilkräuter im Alltag nutzen 


asiatische heilkräuter Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine über 2.000 Jahre alte Heilkunst, die sich grundsätzlich von schulmedizinischen Ansätzen unterscheidet. Viele Anwendungen der TCM erfordern ein detailliertes Expertenwissen – doch einige lassen sich auch ohne viel Aufwand zu Hause nutzen. So haben sich bestimmte Heilkräuter-Zubereitungen bei Rückenschmerzen, Muskel- und Gelenkproblemen sowie Kopfschmerzen und Erkältungskrankheiten bewährt – die Anwendung ist heute z. B. in Form eines asiatischen Heilbalsams möglich.

Die Gesundheit erhalten oder wiederherstellen – diesem Grundsatz folgt die Traditionelle Chinesische Medizin. Anders als die abendländische Schulmedizin hat sie dabei nicht alleine die Behandlung von Beschwerden im Blick, sondern verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Nach dem Verständnis der TCM entstehen Krankheiten durch eine gestörte Harmonie als Folge eines Ungleichgewichts auf energetischer Ebene.

Lebensenergie „Qi“ & Meridiane 5 säulen

Das ungestörte Fließen der Lebensenergie „Qi“ spielt eine zentrale Rolle für das Gleichgewicht von „Yin“ und „Yang“ und ist damit eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. „Qi“ durchfließt über Energiebahnen (Meridiane) den gesamten Körper und alle Zellen. Jeder der zwölf Meridiane ist einem bestimmten Organ zugeordnet – wird der Energiefluss blockiert, erkrankt das jeweilige Organ. Auf den Meridianen befinden sich bestimmte Punkte, die im Rahmen verschiedener Behandlungen genutzt werden.

Akupressur, Kräutertherapie & Co.

Neben der Akupunktur (Nadeltherapie) und der Akupressur (Druckpunktmassage) stellt die Arzneimitteltherapie eine der fünf Säulen der TCM dar. Sie macht sich u. a. die Kraft verschiedener Heilpflanzen zunutze. Beeindruckend: In China werden etwa 90 Prozent aller Erkrankungen mithilfe einer Kräutertherapie behandelt. Von den rund 2.000 klassifizierten Heilpflanzen, die in asiatischen Ländern traditionell eingesetzt werden, sind in Deutschland bisher nur wenige erhältlich bzw. zugelassen. Zu den Ausnahmen gehört die Cajeput-Pflanze, die für ihre schmerzlindernden und muskelentspannenden Effekte bekannt ist: Sie lässt sich zum Beispiel in Form eines speziellen Heilkräuterbalsams nutzen, der in Drogerien und Apotheken erhältlich ist.

Fernöstliche Heilpflanzen: Vielfältige positive Effekte

Unter TCM-Experten sind die positiven Effekte des Heilbalsams gut bekannt. Die Erklärung aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin: Die wertvollen pflanzlichen Inhaltsstoffe helfen, die Lebensenergie „Qi“ wieder fließen zu lassen – auf diese Weise werden Blockaden gelöst und das innere Gleichgewicht wiederhergestellt. Daher wird die Heilkräuter-Zubereitung häufig auch in Kombination mit einer Akupressur-Behandlung eingesetzt: Ausgewählte Energiepunkte auf der Hautoberfläche werden durch eine leichte Druckmassage angeregt, um Blockaden in den Meridianen zu lösen. Durch die Kraft der Heilkräuter werden die Effekte der Akupressur verstärkt – das haben führende TCM-Experten vielfach beobachtet. Gut zu wissen: Der Heilbalsam auf Basis der Cajeput-Pflanze ist auch für die Selbstbehandlung zu Hause hervorragend geeignet. Er hat sich insbesondere für kleinere Massagen (z. B. Fußsohle, Nacken) oder Einreibungen an speziellen Akupressur-Punkten (z. B. bei Kopfschmerzen) als hilfreich erwiesen. Typische Anwendungsgebiete sind neben Erkältungskrankheiten und Kopfschmerzen auch Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen.


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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