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Baldrian bei Schlafstörungen

Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus

Baldrian bei Schlafstörungen: Wirkweise entschlüsselt

Schlaf-Wach-Rhythmus Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall, geschwächtes Immunsystem – Schlafstörungen können ernste Folgen haben. Zur effektiven und gleichzeitig sanften Behandlung von Schlafproblemen hat sich hochdosierter Baldrian-Extrakt seit langem bewährt.  Eine aktuelle Studie hat nun das Wirkprinzip entschlüsselt: Tatsächlich scheint Baldrian ähnliche Effekte zu besitzen wie das Schlafhormon Melatonin.

Immer mehr Menschen haben heute mit Ein- und Durchschlafproblemen zu kämpfen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Stress über die ständige Nutzung von Smartphones bis in die späten Abendstunden bis hin zu innerer Unruhe und Ängsten. Fest steht: Kommt der Schlaf häufiger zu kurz, können Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, mangelnde Kreativität und sogar eine Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehr die Folge sein. Eine frühzeitige und gezielte Behandlung ist daher umso wichtiger.

Natürliche Hilfe bei Schlafproblemen

Zur Behandlung von Schlafproblemen steht heute eine Vielzahl an Arzneimitteln zur Verfügung. Da chemisch-synthetische Präparate allerdings ein gewisses Risiko bergen (z. B. Tagesmüdigkeit, körperlich-seelische Abhängigkeit), geht der Trend zunehmend in Richtung Pflanzenheilkunde. Tatsächlich steht mit hochdosiertem Extrakt aus der Baldrianwurzel eine effektive und gleichzeitig sanfte Möglichkeit der Behandlung von Schlafstörungen zur Verfügung, die sich seit Langem bewährt hat. Die regelmäßige Einnahme kann das Einschlafen erleichtern und  eine erholsame Nacht ermöglichen.

Wirkprinzip von Baldrian entschlüsselt

Hochdosierter Baldrian-Extrakt verstärkt die Schlaftiefe und verlängert die Tiefschlafphasen – das zeigt eine aktuelle placebo-kontrollierte Doppelblind-Studie. Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben jetzt das Wirkprinzip dieser positiven Effekte von Baldrian entschlüsselt. Tatsächlich scheint hochdosierter, lignanreicher Baldrian-Extrakt das körpereigene Schlafhormon Melatonin zu imitieren! Gewisse Wirkstoffe aus dem Baldrianextrakt „docken“ an genau die gleichen Rezeptoren an, wie das natürliche  Melatonin. Ein raffiniertes Wirkprinzip, das den Schlaf-Wach-Rhythmus auf sanfte und effektive Art verbessern kann.

Zum Hintergrund: Melatonin leistet einen wesentlichen Beitrag für unsere innere Uhr. Es wird im Dunkeln gebildet und leitet bei maximaler Ausschüttung gegen 3 Uhr Nachts die Tiefschlafphase ein. Mit dem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Melatonin ab. Auch Licht – z. B. von PC-, Tablet- oder Smartphone-Displays – hemmt die Produktion von körpereigenem Melatonin.

Was Sie sonst noch für guten Schlaf tun können

Unterstützend zur täglichen Einnahme von hochdosiertem Baldrian-Extrakt (idealerweise in einer Dosierung von 600 Milligramm) empfehlen Experten auf ausreichend Bewegung am Tag zu achten und zu später Stunde keine schwer verdaulichen Mahlzeiten mehr zu sich zu nehmen. Auch ein gezieltes Anti-Stress-Programm (z. B. Yoga, autogenes Training) ist hilfreich. Wer zudem auf eine optimale Schlafumgebung achtet (u.a. Raumtemperatur bei 18 Grad, kein Fernseher im Schlafzimmer, störende Licht- und Lärmquellen ausschalten), sollte sich bald wieder über erholsame Nächte ohne stundenlanges Schäfchenzählen freuen können.

Außerdem gilt: Sollten die Schlafprobleme trotz der eingeleiteten Maßnahmen weiterhin anhalten, ist ein Arzt aufzusuchen.

Weitere interessante Informationen rund um Baldrian finden Sie hier:
http://www.heilpflanzen-online.com/heilpflanzen-a-z/baldrian.html


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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