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Mit Chininsulfat gegen nächtliche Wadenkrämpfe

Endlich wieder ruhig schlafen

Mit Chininsulfat gegen nächtliche Wadenkrämpfe         

gegen nächtliche wadenkrämpfe Sie kommen wie aus heiterem Himmel und lassen uns mitten in der Nacht unsanft aus den Federn aufschrecken: Wadenkrämpfe. Jetzt heißt es, frühzeitig aktiv werden! Experten empfehlen, bei nächtlichen Wadenkrämpfen den Arzt aufzusuchen. Dieser kann die Ursache ermitteln und eine geeignete Behandlung in die Wege leiten. Bewährt hat sich dabei insbesondere der Wirkstoff Chininsulfat, der gemäß einer aktuellen Studie bei den unterschiedlichsten Ursachen für nächtliche Wadenkrämpfe erfolgreich eingesetzt werden kann.

Die Auslöser für nächtliche Wadenkrämpfe sind vielfältig und reichen von einer Überlastung beim Sport über Durchblutungsstörungen bis hin zur Einnahme von Medikamenten wie zum Beispiel Abführmitteln. Auch der Mangel an Elektrolyten, Fehlhaltungen z. B. am Arbeitsplatz sowie Grunderkrankungen können zu Verkrampfungen führen. Fest steht: Etwa 36 Prozent aller Erwachsenen sind regelmäßig betroffen.

Bei nächtlichen Wadenkrämpfen besser zum Arzt

Viele Menschen nehmen Wadenkrämpfe in der Nacht eher auf die leichte Schulter. Doch auch wenn die Ursachen häufig tatsächlich eher „harmlos“ sind, empfehlen Experten heute doch, bei Wadenkrämpfen den Arzt aufzusuchen und eine gezielte Behandlung einzuleiten. Und das möglichst frühzeitig! Denn wer die ständigen nächtlichen Unterbrechungen einfach hinnimmt, muss auf lange Sicht damit rechnen, dass die Störungen in der Nacht Folgen wie wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen, Bluthochdruck oder gar Depressionen nach sich ziehen.  Natürlich geht es immer auch darum, die Ursache für die Beschwerden genau zu ermitteln.

Hilfe bei nächtlichen Wadenkrämpfen

Zur Behandlung von Wadenkrämpfen in der Nacht haben sich unterschiedliche Optionen bewährt. Dazu zählen unter anderem Physiotherapie sowie geeignete Dehnübungen. Auch die Einnahme von Magnesium kann hilfreich sein, sofern tatsächlich ein Magnesiummangel als Ursache für die Krämpfe zugrunde liegt. Dies ist allerdings vergleichsweise selten der Fall – Schätzungen zufolge leiden nur etwa 10 Prozent der Deutschen nachweislich unter einem derartigen Mangel. Eine Alternative kann die Gabe von Chininsulfat sein, das in Fachkreisen längst als Therapie- und Prophylaxe-Option anerkannt ist. Eine aktuelle Studie bestätigt jetzt, dass der Naturstoff bei unterschiedlichen Ursachen wirksam gegen nächtliche Wadenkrämpfe ist.

Chininsulfat im Fokus der Wissenschaft

Bei Chininsulfat handelt es sich um einen Naturstoff, der direkt auf die verkrampfte Muskulatur einwirkt. Er schwächt die Übermittlung von gesteigerten Nervenreizen ab und reduziert auf diese Weise die Erregbarkeit des Muskels. Jetzt zeigt eine neue Untersuchung: Egal ob eine Überbelastung, Elektrolytmangel oder zum Beispiel eine Durchblutungsstörung zugrunde liegt – in jedem Fall setzt Chininsulfat die Kontraktionsbereitschaft der Muskelzellen herab: Die Krampfbereitschaft lässt nach. Demzufolge kann Chininsulfat bei den unterschiedlichsten Ursachen von Muskelkrämpfen eingesetzt werden. Dabei können Betroffene auch von den schmerzlindernden Eigenschaften von Chininsulfat profitieren.

Gut zu wissen: Es existieren bereits mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zum Wirkstoff Chininsulfat. Unter anderem konnte gezeigt werden, dass der Naturstoff in der Lage ist, die Häufigkeit und Stärke von nächtlichen Wadenkrämpfen deutlich zu reduzieren. Dabei wird im Allgemeinen eine Dosierung von ca. 200 – 500 mg pro Tag empfohlen. Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Muskelschwäche wurden nicht beobachtet.

Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten, inwiefern auch Sie von Chininsulfat zur Behandlung und Vorbeugung nächtlicher Wadenkrämpfe profitieren können. Auch über weitere notwendige Therapieverfahren z. B. zur gezielten, ursächlichen Behandlung von Grunderkrankungen sollten Sie sich eingehend informieren lassen.

Weitere interessante Informationen rund Wadenkrämpfe finden Sie hier:
http://www.muskeln-gelenke.de/muskelschmerzen/muskelschmerzen-schmerzhaft-muskelkraempfe.html


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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