Tipp

Methylamphetamin

Methylamphetamin oder auch Methamphetamin ist ein künstliches Stimulans ähnlich wie Amphetamin, nur wesentlich stärker. Es verhält sich zu Amphetamin wie Crack zu Kokain - und es kann zwischen 90 und 100 Prozent rein sein. Methylamphetamin ist eine der gefährlichsten und stärksten Drogen überhaupt.

Erscheinungsformen

  • Pulver: weiß oder beige. Wird in Briefchen wie Amphetamin verkauft.

  • Tabletten: unterschiedliche Formen, Farben und Größen. Oft mit Schriftzug (zum Beispiel "Speed King").

  • Kristalle: klar und farblos, wie Glas. Werden in Tütchen verkauft. Große Kristalle (so genannte "bombs") gibt es einzeln in Zigarettenpapier oder Plastikfolie.

Szenenamen
"Ice", "Crystal", "Glas", "Meth"

Gebrauch

  • Schlucken: am wenigsten gefährlich. Die Wirkung setzt nach etwa einer halben Stunde ein.

  • Rauchen: führt zu einem starken, fast sofort einsetzenden "Hit" durch die eingeatmeten Dämpfe. Pulver wird normalerweise nicht geraucht, da seine Wirkung durch die Hitze nachlässt.

Wirkung
Bereits eine winzige Menge von Methylamphetamin hat gewaltige Folgen. Die Wirkung lässt nur langsam nach. Je nach Menge und Gewohnheit des Konsumenten kann sie stundenlang anhalten: man fühlt sich

Lässt die Wirkung nach, geht es einem unter Umständen nicht mehr so gut: man ist

  • tagelang erschöpft

  • nervös

  • depressiv

  • panisch

Methylamphetamin kann außerdem Halluzinationen hervorrufen. Viele Konsumenten werden nach dem Gebrauch der Droge auch aggressiv. Nach längerem Konsum drohen Wahnvorstellungen bis hin zu Psychosen und Schizophrenie.

Gefahren
Die Nebenwirkungen von Methylamphetamin können tödlich sein:

Bei Methylamphetamin ist die Gefahr der Überdosierung und somit des Todes größer als bei den meisten anderen Drogen.

Wechselwirkungen
Aufgrund der sehr starken Wirkung von Methylamphetamin sollte diese Droge niemals mit anderen Drogen kombiniert werden.

Abhängigkeit
Ähnlich wie bei Crack droht innerhalb kürzester Zeit die physische wie psychische Abhängigkeit. Der Entzug kann zu schlimmen Depressionen, Paranoia und Panikattacken führen.

Rechtslage
Methylamphetamin fällt unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und ist in Deutschland seit 1988 verboten. Der Besitz bereits "geringer Mengen" ist strafbar.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 18.03.2008
 
Tipp