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Krebs des Eileiters (Tubenkarzinom)

Der Eileiterkrebs (Tubenkarzinom) ist eine sehr seltene und bösartige Erkrankung des Eileiters. Die Häufigkeit beträgt nur etwa 0,1 % aller weiblichen Unterleibskrebse. Der Eileiterkrebs ist aber äußerst aggressiv und wird meist nach der Menopause beobachtet.

Ursachen
Die Ursache des Eileiterkrebs ist unbekannt. Eine genetische Komponente scheint es, etwa wie beim Ovarialkarzinom, nicht zu geben. Auch chronische Entzündungen dürften keine Rolle spielen, da diese häufig sind, der Krebs aber sehr selten vorkommt.

Symptome
Die betroffenen Frauen klagen über einseitige Schmerzen, wässrigen oder fleischfarbenen Ausfluss und Blutungen.

Diagnose
Bei der frauenärztlichen Untersuchung ist eine Verdickung am Eileiter tastbar, die meist nur einseitig ist. Meist wird eher an eine Eileiterschwangerschaft oder an einen Abszess gedacht als an einen Eileiterkrebs. Beim Zervixabstrich findet man oft Krebszellen, die herausgespült worden sind.

Therapie
Die Therapie entspricht dem des invasiven Ovarialkarzinoms: radikale Operation und anschließende Chemotherapie.


Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen in unserem Wartezimmer zum Thema Krebserkrankungen aus.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 23.07.2008
 
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