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Eisenmangel gezielt vermeiden


Ständig müde und schlapp? 

Eisenmangel gezielt vermeiden


müde und schlapp Blasse Haut und müde Augen – viele Menschen kennen das Gefühl, ständig müde, kraftlos und ausgelaugt zu sein. Doch nicht immer ist Schlafmangel die Ursache. Was viele nicht wissen: Auch Eisenmangel kann ständige Müdigkeit zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, einem derartigen Mineralstoffmangel gezielt vorzubeugen. Neben einer eisenreichen Ernährung scheint dabei insbesondere die gezielte Gabe von Eisen in Kombination mit Metafolin hilfreich zu sein – das belegt eine aktuelle wissenschaftliche Studie.

Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und spielt für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden eine zentrale Rolle. Das Spurenelement ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, sondern z. B. auch im sogenannten Myoglobin enthalten, das im Muskel als Sauerstoffspeicher fungiert. Die zentralen Aufgaben des Mineralstoffs umfassen die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut. Auch für den Energiestoffwechsel ist Eisen unerlässlich. Kurz gesagt: Eine gute Eisenversorgung ist wichtig, damit unser Organismus mit Energie und Sauerstoff versorgt wird und wir uns körperlich und geistig fit fühlen.

Das Wichtigste in KürzeEisenmangel: Symptome

Die klassische Eisenmangel-Krankheit ist die Eisenmangel-Anämie (Blutarmut), die mit Ohnmacht und Tinnitus einhergehen und auch zu Herzproblemen führen kann. Doch die Auswirkungen eines Eisendefizits sind in der Regel schon deutlich früher erkennbar: Die verminderte Sauerstoff- und Energieversorgung kann sich z. B. in Form von Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Nervosität oder Konzentrationsproblemen äußern. Auch Veränderungen an Haaren und Nägeln sowie trockene Haut oder Mundwinkel-Rhagaden (kleine, schmerzhafte Einrisse an den Mundwinkeln) können auf eine unzureichende Versorgung mit dem Mineralstoff hinweisen.

Winterblues, Frühjahrsmüdigkeit & Co.

Bis heute wird einem Aspekt der Eisenversorgung nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt: Der Mineralstoff ist nicht nur für die Sauerstoff- und Energieversorgung des Körpers mitverantwortlich, sondern auch an der körpereigenen Hormonproduktion beteiligt. Fehlt Eisen, kann die Hormonbildung im Körper beeinträchtigt werden – das betrifft unter anderem auch die Produktion des Glückshormons Serotonin. In der dunklen Jahreszeit ist die Serotonin-Synthese ohnehin schon gedrosselt, da der Körper Licht benötigt, um den körpereigenen Stimmungsaufheller bilden zu können. Kein Wunder, dass vielen der Winter aufs Gemüt schlägt. Auch mit dem Thema Frühjahrsmüdigkeit hat der eine oder andere zu kämpfen. Dieser unangenehme Zustand von Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückter Stimmung kann sich umso stärker zeigen, je ausgeprägter der Eisenmangel ist. Experten bezeichnen diesen Zusammenhang zwischen Eisenversorgung und Gemütszustand auch als „hormonelle Dysbalance“.

Eisenmangel: Ursachen sind vielfältig

Zahlreiche Ursachen können dazu führen, dass dem Körper zu wenig Eisen zur Verfügung steht. Grundsätzlich kann es zu einem Eisenmangel kommen, wenn mit der Nahrung zu wenig Eisen zugeführt wird, wenn es zu vermehrten Eisenverlusten kommt (z. B. Menstruationsblutung bei Frauen) oder wenn der Eisenbedarf erhöht ist. Letzteres ist insbesondere in der Wachstumsphase, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei vermehrter sportlicher Aktivität der Fall. Besonders abhängig von einer guten Eisenversorgung sind neben Schwangeren auch Frauen im gebärfähigen Alter – schließlich verlieren sie mit jeder Regelblutung ungefähr 15 Milligramm des wertvollen Spurenelements. Aber auch bei häufigem Durchfall und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen kann es zu vermehrten Eisenverlusten kommen.

Eisen & Ernährung: Eisenhaltige Lebensmittel

Wer seine Eisenversorgung verbessern möchte, sollte zunächst auf eine eisenreiche Ernährung achten. In puncto Eisengehalt sind Fleisch und Leber praktisch unschlagbar – hinzu kommt, dass der Mineralstoff aus tierischen Lebensmitteln besser verwertet werden kann als aus pflanzlicher Kost. Dennoch enthalten auch Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und bestimmte Gemüsesorten durchaus relevante Eisenmengen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Eisenaufnahme aus der Nahrung durch zahlreiche Faktoren beeinflusst wird: Vitamin C-reiche Lebensmittel verbessern die Aufnahme des Mineralstoffs im Darm und wirken daher als Verwertungshelfer für Eisen. Im Gegensatz dazu haben jedoch viele andere Lebensmittel ausgeprägte hemmende Effekte. So stören z. B. die in Tee und Kaffee enthaltenen Gerbsäuren die Eisenaufnahme, ebenso wie Phosphate aus Schmelzkäse, Cola, Wurstwaren und vielen Fertiggerichten sowie Phytate und Oxalate aus pflanzlichen Lebensmitteln. Bei letzteren handelt es sich um Substanzen, die im Stoffwechsel von Pflanzen entstehen und die Aufnahme von Mineralstoffen wie Eisen beeinträchtigen können.

Eisenversorgung gezielt verbessern – mit Eisen plus Metafolin

Um den Eisenspiegel im Blut zu verbessern, hat sich die zusätzliche Einnahme von Eisenpräparaten bewährt. Allerdings sollte dabei auf die richtige Dosierung und Nährstoffkombination geachtet werden. Experten empfehlen Präparate, die neben Eisen auch eine geeignete Menge an Vitamin C enthalten. Durch die Ergänzung von Metafolin, der biologisch aktiven Form des Vitamins Folsäure, kann der positive Effekt des Eisens zusätzlich gesteigert werden: Metafolin verbessert die Blutbildung deutlich, was z. B. für die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) von zentraler Bedeutung ist. Denn erst wenn eine ausreichende Menge an roten Blutkörperchen bereit steht, entfaltet sich im Zusammenspiel mit dem zugeführten Eisen die volle Wirkung.

Studie zeigt: Raffinierte Nährstoffkombination erzielt positive Effekte

Im Rahmen einer aktuellen Studie wurde der Effekt eines Kombinationspräparates aus Eisen und Metafolin eindrucksvoll belegt: An der Untersuchung nahmen 50 Frauen teil, die unter den typischen Eisenmangel-Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Abgeschlagenheit litten. Nach einer 12-wöchigen Behandlungsdauer konnte bei über 90 % der Studienteilnehmerinnen eine deutliche Verbesserung der Vitalität festgestellt werden. Bei fast allen Frauen stieg die Konzentrationsfähigkeit an und auch die Stimmung bzw. der Gemütszustand verbesserte sich vielfach deutlich.

Weitere interessante Informationen zum lebenswichtigen Vitalstoff Eisen finden Sie unter diesem Link:
http://www.vitalstoffe-lexikon.de/vitalstofflexikon/mineralstoffe-eisen.html





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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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