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Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen sind Erkrankungen von Nase, Bronchien und Lunge, die durch Erkrankungen der Atmungsorgane selbst oder durch andere Erkrankungen hervorgerufen werden können. Atemwegserkrankungen beeinträchtigen die Funktion der Atmungsorgane und damit den lebensnotwenige Gasaustausch an den Lungenbläschen (Alveolen) von Kohlendioxid aus dem Blut der Lungengefäße gegen Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft.
Ein gesunder Mensch atmet mit einem ruhigen Atemzug 1/2 Liter Luft ein, bei stärkerer Atmung können es bis zu 2,5 Liter sein, bei ausdauertrainierten Sportlern bis 4 Liter. Mit jedem Atemzug transportieren die Bronchien die eingeatmete Luft in die etwa 300 Millionen Lungenbläschen (Alveolen), wo der lebensnotwendige Gasaustausch stattfindet.

Uneinheitlicher Gebrauch der medizinischen Begriffe bei einigen Atemwegserkrankungen
Die verschiedenen Formen der Bronchitis, das Lungenemphysem, die chronische obstruktive Lungenerkrankung und das Asthma bronchiale weisen alle bestimmte Gemeinsamkeiten auf und haben zum Teil sogar die gleiche Ursache. Häufig werden die dazugehörigen medizinischen Begriffe beliebig angewendet. Internationale Expertenrunden versuchen die Krankheitsdefinitionen und -einteilungen dieser Atemwegserkrankungen zu vereinheitlichen, aber unter ihnen bestehen immer noch unterschiedliche Ansichten.

Eindeutig definierte Atemwegserkrankungen

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 02.09.2008
 
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