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Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe

Krebs vorbeugen - Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe
Nahrungsmittel liefern dem Körper Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und manchmal auch Schadstoffe.
Einige Bestandteile von Lebensmitteln können Krebs fördern, wenn sie zu reichlich verzehrt werden;
andere schützen vor Krebs, wenn sie in ausreichender Menge vorhanden sind.

Die Deutsche Krebshilfe hat aus diesen Zusammenhängen Empfehlungen abgeleitet.
Halten Sie sich an wenige Regeln, um Ihr Krebsrisiko zu senken:

Quelle: Wertvoll - Gesunde Ernährung, Ratgeber der Deutschen Krebshilfe, 4/2000



Wenig oder gar nichts

  • Rauchen Sie nicht.

  • Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein.

  • Vermeiden Sie Übergewicht, und essen Sie weniger fettreiche Lebensmittel. Auch ein hoher Fleischverzehr ist nicht ratsam.

  • Essen Sie selten Innereien, Wildpilze und Tintenfischprodukte.

  • Essen Sie selten Lebensmittel, die mit Salz konserviert, gepökelt oder geräuchert wurden, wie Speck, Schinken, Wurstwaren und Räucherfisch. Gepökeltes Fleisch nicht hoch erhitzen, also nicht braten oder grillen.

  • Beim Grillen müssen unbedingt bestimmte Regeln eingehalten werden. Oder verzichten Sie ganz auf das Grillen mit Holzkohle.

  • Essen Sie keine angeschimmelten Lebensmittel und nicht mehr einwandfreie Nüsse. Entfernen Sie die braune Samenhaut von Erdnüssen und sortieren Sie dunkle Kerne aus.

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Reichlich und Oft

  • Bringen Sie Farbe auf den Tisch: verzehren Sie möglichst zu jeder Mahlzeit frisches Obst, Gemüse und Kräuter.

  • Bevorzugen Sie Gemüse der Saison, und wärmen Sie nitratreiches Gemüse, z.B. Spinat, nicht auf.

  • Essen Sie täglich Vollkornprodukte aller Art.

  • Beachten Sie die 10 Regeln für gesunde Ernährung.

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Beachten und bedenken

  • Bedenken Sie, dass Bohnenkaffee ein Genussmittel und kein Durstlöscher ist.

  • Waschen Sie Gemüse und Obst immer gründlich, entfernen Sie äußere Blätter oder reiben Sie die Schale mit einem trockenen Tuch ab.

  • Erhitzen Sie Fette nicht zu lange und nicht über 180° C; das Bratfett soll nicht "rauchen". Entfernen Sie alte Fettreste aus der Bratpfanne.

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Beim Grillen beachten

  • Grillen Sie nur über gut durchgeglühter Kohle.

  • Nehmen Sie beim Nachschütten von Kohle das Grillgut vom Rost.

  • Verwenden Sie am besten mageres Fleisch und Fisch sowie Gemüse und Kartoffeln.

  • Grillen Sie fetteres Grillgut, z.B. Wurst, in Aluschalen mit Fettrillen.

  • Verheizen Sie keine Presspappe oder Kiefernzapfen.

  • Bei Grillgeräten mit seitlicher Feuerstelle kann kein Fett in die Glut tropfen.

  • Elektro- oder Gasgrillgeräte haben die Hitzequelle oben oder seitlich.

  • Als Beilage zu Gegrilltem eignen sich besonders frisches Obst und Gemüse als Vitaminquellen.

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 12.09.2012
 
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