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Zuverlässige Hilfe bei Schnupfen

Die Schleimhaut abschwellen & schützen

Zuverlässige Hilfe bei Schnupfen       

zuverlässige hilfe bei schnupfen Schnupfen zählt zu den häufigsten Alltagsbeschwerden. Kein Wunder, denn Schnupfenviren lauern überall − im Büro, in der Schule, im Kindergarten oder in Bus und Bahn. Über die Atemluft gelangen sie auf die Nasenschleimhaut – und lösen dort eine Entzündungsreaktion aus. Die Folge: Die Schleimhaut schwillt an, die Atmung ist behindert und oft gehen auch die Ohren zu. Viele greifen dann zum Schnupfenspray. HNO-Ärzte raten allerdings, bei der Auswahl einige Aspekte zu beachten: Empfehlenswert sind laut Experten abschwellende Schnupfensprays mit Dexpanthenol als Schleimhautschutz.    

Unsere Atemwege sind mit einer speziellen Schleimhaut ausgekleidet, die verschiedene Funktionen erfüllt. Speziell die Nasenschleimhaut ist z. B. dafür verantwortlich, dass die Atemluft angewärmt, befeuchtet und gereinigt wird. Zudem ist sie auch für die Erregerabwehr zuständig. Dafür wendet die Natur einen besonderen Trick an: Die Schleimhaut ist von einem „Teppich“ aus sogenannten Flimmerhärchen bedeckt. Dazwischen sitzen schleimproduzierende Zellen (Becherzellen), die dafür sorgen, dass die Flimmerhärchen von einer Sekretschicht umgeben sind. Eingedrungene Krankheitserreger wie z. B. Schnupfenviren bleiben auf dieser Sekretschicht kleben – und werden dann durch die rhythmischen Bewegungen der Flimmerhärchen wie auf einem Fließband in Richtung Rachen und Mund transportiert, um dort ausgespuckt oder geschluckt und verdaut zu werden. eine wichtige Voraussetzung dafür, dass dieser Abwehrprozess optimal verläuft, ist eine gesunde und gut funktionierende Nasenschleimhaut. Speziell in der Schnupfensaison ist sie von großer Bedeutung. 

Schnupfen: Auch Ohren und Nebenhöhlen sind in Gefahr

Ist die Nase zu, sind auch Ohren und Nasennebenhöhlen gefährdet. Denn als Reaktion auf die eingedrungenen Schnupfenviren löst die Nasenschleimhaut einen Großalarm aus. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion, die dazu führt, dass die Sekretproduktion angekurbelt wird und die Durchblutung steigt. Das Ergebnis: Die Nase läuft und die Schleimhaut schwillt an. Letzteres macht sich durch eine verstopfte Nase bemerkbar. Das ist nicht nur unangenehm, sondern beeinträchtigt auch die Belüftung der Nasennebenhöhlen. Gleichzeitig stört dies auch den Druckausgleich zum Mittelohr. Das macht es den Krankheitserregern besonders leicht, sich von der Nasenschleimhaut aus weiter in Richtung Nebenhöhlen und Ohr auszubreiten, sodass ein eigentlich harmloser Schnupfen in einer unangenehmen und langwierigen Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung münden kann. Gerade in der kalten Jahreszeit ist noch ein weiterer Aspekt zu berücksichtigen: Wer wegen eines Schnupfens durch die Nase keine Luft bekommt, muss durch den Mund atmen. Das hat zur Folge, dass eine der wichtigsten Aufgaben der Nase entfällt – die Vorwärmung der Atemluft. Bei niedrigen Außentemperaturen kann dies fatale Folgen haben, da eisige Luft die Bronchien reizt und sogar Asthmaanfälle auslösen kann. Fazit: Bei Schnupfen ist eine wirksame Abschwellung der Nasenschleimhaut gleich aus mehreren Gründen wichtig.

Abschwellen alleine reicht nicht aus

Schnupfensprays mit dem Wirkstoff Xylometazolin haben sich seit langem zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bewährt. Sie befreien die Nase zuverlässig und können so auch einer Ausbreitung der Entzündung in Richtung Mittelohr oder Nebenhöhlen vorbeugen. Allerdings können abschwellende Nasensprays bei Dauergebrauch dazu führen, dass die Nasenschleimhaut austrocknet und ihre natürlichen Schutzfunktionen beeinträchtigt werden. Die Erklärung für dieses Phänomen: Der Wirkstoff entfaltet seine abschwellende Wirkung, indem er die Durchblutung der Nasenschleimhaut herabsetzt. Wird das Spray zu lange angewendet, kann sich die Nase an diese abschwellende Wirkung „gewöhnen“, sodass immer wieder gesprüht werden muss, um die erwünschte Wirkung zu erreichen. Zudem hat die verringerte Durchblutung auch zur Folge, dass der Transport von Nährstoffen und Energiebausteinen zu den Schleimhautzellen eingeschränkt ist – diese sind aber im Kampf gegen die Schnupfenviren auf eine gute Versorgung ganz besonders angewiesen.

Dexpanthenol als Schleimhautschutz

Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung ist es gelungen, eine moderne Wirkstoffkombination zu finden, die nicht nur abschwellend wirkt, sondern zusätzlich auch die strapazierte Schleimhaut schützt: Xylometazolin plus Dexpanthenol. Der Schleimhautschutzstoff Dexpanthenol bildet auf der Schleimhaut einen dünnen Schutzfilm und versorgt die belasteten Schleimhautzellen auch bei reduzierter Durchblutung mit zusätzlichen Energiebausteinen. Außerdem reduziert der Wirkstoff die Entzündungen und die Schwellung der Nasenschleimhaut. Auf diese Weise wird nicht nur die Nase befreit, sondern zusätzlich auch die Funktionsfähigkeit der wichtigen Flimmerhärchen erhalten und der gefürchteten Austrocknung vorgebeugt. Eine neue wissenschaftliche Studie belegt den hohen Stellenwert der besonderen Wirkstoffkombination: So wurde festgestellt, dass Nasenschleimhautzellen, die mit dieser Kombination „behandelt“ wurden, deutlich vitaler und funktionsfähiger reagieren als Zellen, die lediglich mit Xylometazolin in Kontakt kamen. Offensichtlich erholt sich eine entzündete Schleimhaut durch die Wirkstoffkombination schneller, da sie durch den Schleimhautschutzstoff Dexpanthenol besser versorgt wird und auch der Entzündung entgegen gewirkt wird, sodass die Flimmerhärchen intakt bleiben.

Weitere interessante Tipps rund um die Schnupfenbehandlung finden Sie hier:
http://www.erkaeltung-online.com/erkaeltungssymptome-tipps/behandlung-von-schnupfen.html


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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