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Implantatgestützte Prothese: eine ausgezeichnete Alternative

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Probleme mit der herausnehmbaren Teil- oder Voll-Prothese haben über die Hälfte unserer betroffenen LeserInnen oder ein Familienmitglied - das ergab eine Qualimedic-Umfrage. Die meisten dieser Probleme sind Druckstellen, die durch den herausnehmbaren Zahnersatz verursacht werden. Es gibt auch Beschwerden über schlechten oder zu lockeren Sitz.

Die Umfrage in Zahlen:
Haben Sie oder ein Familienmitglied Probleme mit einer Zahnprothese?
Nein, keine Probleme. 45%
Ja, sie sitzt nicht richtig. 7%
Ja, sie sitzt nicht fest und sicher. 7%
Ja, sie verursacht Druckstellen. 40%

Bis zum August 2007 hatten 2.184 LeserInnen abgestimmt.

Implantatgestützter Zahnersatz als Alternative
Mit den Techniken der modernen Implantologie ist es heute möglich, implantatgestützten festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz zu gestalten, der den Trägern in der Regel keine der oben genannten Probleme verursacht. So werden im Oberkiefer Vollprothesen mit mindestens 4 Implantaten abgestützt, wenn der Gaumenbereich frei bleiben soll, benötigt man mindestens 6 Implantate, während im Unterkiefer bereits zwei Implantate ausreichend sein können.

Fester Sitz, keine Druckstellen
Weil die Prothese stabil mit den Halteelementen (Implantaten) verbunden wird, gehört damit die wackelige Prothese der Vergangenheit an. Da die Prothese durch die sichere Verbindung mit den Implantaten nicht direkt auf der Mundschleimhaut aufliegt, kommt es auch nicht zum dadurch verursachten Schwund des Kieferknochens. Auch Druckstellen werden so sicher verhindert.

Mehr über die Vorteile von implantatgestützten Prothesen

Verschiedene Typen der Vollprothese

Verbesserter Prothesenhalt auch in schwierigen Fällen

Zahnärzte, die sich auf Implantologie spezialisiert haben, finden Sie übrigens mit unserer speziellen Zahnarztsuche.


Autor: Dr. med. Dr. med. dent. Stefan Berg http://www.dr-dr-stefan-berg.de


Implantatgestützte, herausnehmbare Unterkieferprothese im Bild

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Wie eine implantatgestützte herausnehmbare Unterkieferprothese aussieht und wie sie eingesetzt wird, verdeutlicht dieses Fallbeispiel:

1. Das Röntgenbild zeigt die 7 Implantate. Zwei davon heilen verdeckt ein, an fünfen wird die provisorische Versorgung befestigt, die sofort belastet werden kann, so dass für den Patienten auch während der Einheilzeit kaum Beeinträchtigungen gegeben sind.


2. Acht Tage nach dem Einsetzen der Implantate mit den fünf sofortbelasteten Konus-Pfosten können die Fäden gezogen werden.


3. So sieht die fertige Unterkieferprothese von unten aus: Seitlich befinden sich zur Befestigung Schwenkriegel, die hier geschlossen sind, im Frontbereich sorgen Friktionsstifte für sicheren Halt.


4. Dies sind die verschraubten Basis-Pfosten der Implantate, die später die Stegstruktur der Prothese aufnehmen.


5. Die so genannte Stegmesostruktur, die die oben abgebildete Prothesenkonstruktion aufnimmt. Wegen der Elastizität des Unterkiefers ist die Stegstruktur zweigeteilt.


6. So sitzt die fertige Prothese im Mund. Die Schwenkriegel sind geschlossen und von oben praktisch nicht zu sehen.

Zahnärzte, die sich auf Implantologie spezialisiert haben, finden Sie übrigens mit unserer speziellen Zahnarztsuche.


Autor: Dr. med. Dr. med. dent. Stefan Berg http://www.dr-dr-stefan-berg.de

 

Autor: Dr. med. Dr. med. dent. Stefan Berg 
Letzte Änderung am: 14.04.2008
 
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