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Wasserdost gegen Erkältungsviren wirksam

Aktuelle Studienergebnisse


Indianischer Wasserdost auch gegen resistente Erkältungsviren wirksam 


wirksam gegen resistente Erkältungsviren Der echte Wasserdost hat sich aufgrund seines breiten Wirkspektrums seit vielen Jahrhunderten als Naturarznei bei grippalen Infekten bewährt. Neue Studienergebnisse der Universität Münster rücken die Heilpflanze jetzt aber aus einem weiteren Grund in den Fokus des schulmedizinischen Interesses: Das pflanzliche Anti-Infektivum entfaltet offensichtlich selbst dann seine antiviralen Wirkungen, wenn die Grippe-Erreger bereits Resistenzen gegen chemisch-synthetische Virenblocker entwickelt haben.

Der Wasserdost (lat.: Eupatorium perfoliatum) kann auf eine lange Tradition als Naturarznei gegen grippale Infekte zurückblicken: Schon vor Jahrhunderten nutzten die Indianer Nordamerikas die dort beheimatete rot-weiß blühende Pflanze als schweißtreibendes Mittel bei Fieberschüben. In Deutschland kennt man das pflanzliche Anti-Infektivum deshalb auch unter der Bezeichnung „indianischer Wasserdost“. Die Extrakte des Wasserdosts werden heute unter anderem als Basis für Naturheilmittel gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Indianischer Wasserdost – natürliche Infektabwehr mit breitem Wirkungsprofil

Die Inhaltsstoffe des echten Wasserdosts wirken virenabtötend und hemmen auf diese Weise die massenhafte Vermehrung der Krankheitserreger. Akute Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen werden durch die stark antientzündlichen Wirkungen effektiv bekämpft. Die Eindämmung der Entzündungsprozesse wirkt außerdem Komplikationen wie z. B. einer Lungenentzündung entgegen. Darüber hinaus aktivieren bestimmte Wirksubstanzen, die sogenannten natürlichen Xylane, das Immunsystem und können so zu einer gezielten Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte beitragen und bei erhöhter Ansteckungsgefahr vorbeugend wirken. Naturheilmittel auf der Basis von indianischem Wasserdost stellen damit eine äußerst wirksame Strategie zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten dar.

Studie zeigt: Wasserdost sogar bei Resistenzen wirksam

So gut man heute auch über Wasserdost als pflanzliches Anti-Infektivum Bescheid weiß – die erstaunlichen Ergebnisse einer neuen Studie der Universität Münster rücken den Wasserdost noch stärker in den Blickpunkt des medizinischen Interesses: Denn laut der Untersuchung entfaltet der Wasserdost seine antiviralen Wirkungen offensichtlich selbst dann, wenn echte Grippe-Viren bereits Resistenzen gegen chemisch-synthetische Virenblocker entwickelt haben. Eine wichtige Erkenntnis, denn mit großer Sorge beobachten Ärzte die rasante Zunahme von resistenten Krankheitserregern, die nicht mehr auf die verfügbaren chemisch-synthetischen Arzneimittel ansprechen. Pflanzliche Anti-Infektiva auf Basis von Wasserdost gewinnen aufgrund der stark antiviralen, antientzündlichen und immunstimulierenden Eigenschaften zunehmend an Bedeutung. Hochdosiert eingenommen können derartige pflanzliche Anti-Infektiva die Dauer eines grippalen Infektes um bis zu 50 % reduzieren, so die Ergebnisse aktueller Untersuchungen.




Indianischer Wasserdost – Hintergrundinformationen
Wasserdost wird traditionell als Basis in Naturarzneien verwendet, die zur Vorbeugung von Erkältungen und Linderung erkältungsbedingter Beschwerden eingesetzt werden. In Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr sind die Inhaltsstoffe durch eine Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte vorbeugend wirksam und können bei bereits erfolgter Infektion die massenhafte Vermehrung der Viren hemmen und Beschwerden effektiv bekämpfen.


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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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