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Kaffee

Leben Kaffeetrinker gesünder?
Kaffee ist gar nicht so ungesund wie es immer heißt. Das schwarze Getränk wirkt nicht nur belebend, indem es das zentrale Nervensystem und die Hormonausschüttung anregt, sondern auch die Atmung und die Durchblutung stimuliert. Außerdem hat er schwarz getrunken keine Kalorien, steigert jedoch den Kalorienverbrauch und regt die Darmmuskulatur an. Auch bei Sportlern wird ein Kaffee, Cappuccino oder Espresso vor dem Training immer beliebter, da das Koffein die sportliche Leistung um 11% steigern kann.

Kaffee schützt vor Erkrankungen
Außerdem kann Kaffee vor bestimmten Erkrankungen schützen. So haben holländische Forscher an der Freien Universität Amsterdam herausgefunden, dass Personen, die mindestens sieben Tassen Kaffee pro Tag trinken, ihr Risiko einer Diabetes Erkrankung vom Typ 2 (sog. Altersdiabetes) um 50% senken. Ein geringerer täglicher Konsum zeigt auch eine geringere Schutzwirkung. Dabei scheint es egal zu sein, ob es ein nach der Filtermethode zubereiteter Kaffee, ein Cappuccino, Cafè-Latte oder Espresso ist. Dieses Ergebnis wurde jüngst von einer amerikanischen Studie mit 200.000 Teilnehmern bestätigt.

Kaffee mit Zucker kann vor Übergewicht schützen
Forscher der Uni Kopenhagen kamen zu der kuriosen Aussage, dass die Menschen, die das Kaffeegetränk mit Zucker genießen bis zu 40% weniger mit Übergewicht zu kämpfen haben und es sich schmecken lassen können!

Wie viel Koffein enthält Kaffee und Co?
Eine Tasse normaler Filterkaffee enthält mit 80-100 mg Koffein fast doppelt soviel wie ein Espresso. Der Espresso ist je nach Röstverfahren häufig besser verträglich. Auch entkoffeinierte Kaffeesorten stehen dem normalen Kaffee an Aroma und Geschmack nicht nach und wirken auch leicht stimulierend.
Entgegengesetzt früherer Meinungen, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, spüren diesen Effekt nur vorübergehend die Menschen, die nicht an Kaffee gewöhnt sind. Und zu einem konzentrierten Espresso sollte man sowieso nach gutem italienischen Vorbild immer ein Glas Wasser trinken!
In der Medizin findet Koffein Anwendung bei Herzschwächen, Neuralgien, Kopfschmerz/Schmerz (Kombinationspräparate), Migräne, asthmatischen Anfällen, Heufieber, Nikotin-, Morphin- und Alkohol-Vergiftungen.

und das lässt sich noch über Kaffee sagen:

  • Koffein, der wichtigste Wirkstoff im Kaffee, ist in normalen Mengen für den gesunden Menschen völlig unbedenklich.

  • Koffein hebt beispielsweise die Stimmung, indem es das zentrale Nervensystem anregt. Deshalb brauchen viele Menschen morgens ein Tässchen Kaffee, um in die Gänge zu kommen.

  • Kaffee macht munter. Nach dem Genuss einer Tasse Kaffee ist man wieder aufmerksamer, konzentrierter und vitaler.

  • Es ist ein Vorurteil, dass Kaffee Herz und Kreislauf schadet. Studien mit Tausenden von Versuchspersonen belegen: Kaffee und Koffein steigern nicht das Risiko für die koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt.

  • Eine Abhängigkeit von Kaffee im Sinne einer Sucht gibt es nicht.

  • Wer gerne Kaffee trinkt, braucht sich um seinen Cholesterinspiegel keine Sorgen zu machen. Der Genuss von gefiltertem (!) Kaffee bleibt ohne Einfluss auf die Blutfettwerte.

  • Bestimmten Inhaltsstoffen des Kaffees sagt man nach, dass sie vor Krebs schützen. So scheint die Chlorogensäure im Kaffee ein Schutzfaktor vor Dickdarm- und Leberkrebs zu sein. Andere Kaffeebestandteile haben einen antimutagenen Effekt und bewahren gesunde Zellen vor der Umwandlung in Krebszellen.

  • Kaffee kann eine regelrechte Verdauungshilfe sein, bei vielen Menschen wirkt die morgendliche Tasse Kaffee durch die stimulierende Wirkung des Koffeins anregend auf den Darm. Kaffee oder Espresso nach einem üppigen Essen regen die Magensäureproduktion und Gallensekretion an und bringen dadurch Magen und Darm auf Trab.

  • Neueste Untersuchungen belegen, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee das Risiko, Gallensteine zu bekommen, um 25 Prozent senkt. Da Koffein die Gallenblase zu Kontraktionen anregt, vermuten Ärzte, dass dieses Zusammenziehen der Blase der Entstehung von Gallensteinen vorbeugt.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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