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Klangtherapie

Unter Klangtherapie versteht man eine Reihe von verschiedenen Heil- und Behandlungsverfahren, die mit Hilfe von Klängen und Tönen (entweder mit Instrumenten oder selbst erzeugt) Beschwerden lindern oder heilen sollen. Hierbei spielt die verwendete Tonhöhe eine entscheidende Rolle.

Geschichte der Klangtherapie
Meist wurden Klänge zur Heilung von Schamanen im Rahmen von Heilungszeremonien eingesetzt. Diese Riten waren vielfach mit spirituellen Praktiken verknüpft, bei denen der Schamane mit Hilfe monotoner, sich stets wiederholender Gesänge, begleitet vom gleichförmigen Rhythmus zum Beispiel einer Trommel sich oder den Patienten in Trancezustände versetzte, um mit der geistigen Welt Verbindung aufzunehmen. Die Musik war dabei das Medium für den Übergang in andere Bewusstseinszustände, in die entweder der Kranke selbst oder der Behandler versetzt werden sollte. Dieser Brauch hat sich bei vielen Naturvölkern bis heute erhalten.

Was für Wirkungen hat die Klangtherapie?
Man geht davon aus, dass Klänge bzw. Musik ganz bestimmte psychologische und energetische Wirkungen auf den Körper haben. Nach den Augen sind die Ohren die wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Schon im Mutterleib können wir hören. Das macht man sich bei der Klangtherapie zu nutze, indem man Musik verwendet, die ganz bestimmte Gefühle und Reaktionen auslöst. So wirken mache Klänge anregend, andere aber beruhigend. Die Klangtherapie stützt sich darauf, dass Klänge in der Lage sind, auf das Bewusstsein zu wirken. Im Handel gibt es somit schon diverse Musikprogramme, die man für die Klangtherapie verwenden kann.
Aber auch die durch bestimmte Rhythmen hervorgerufenen Vibrationen werden in der Klangtherapie genutzt. Durch die Schallwellen und deren Resonanzeffekt im Körper soll die Klangtherapie ihre Wirkung entfalten. So soll jedes Organ und Gewebe eine ganz spezielle Resonanzfrequenz haben.

Was für Instrumente benutzt man bei der Klangtherapie?
Eigentlich sind die Instrumente bei der Klangtherapie nicht festgelegt (vor allem nicht bei der Therapie mit Musik). Am besten eignen sich für den Resonanzeffekt aber solche, die einen dauerhaften Ton hervorbringen können.
Am einfachsten kann man die menschliche Stimme zur Klangtherapie nutzen: durch Singen. Das so genannte "Singen der Resonanztöne" soll z.B. eine klar erkennbare Vibration im Körper hervorrufen, die in der Lage ist, auch akute Probleme zu behandeln. Diese Art des Singens wird aber auch in der Meditation benutzt. Bekannt ist z.B. auch das indische Mantra "OM", das ebenfalls hiermit "verwandt" ist.

Wo setzt man die Klangtherapie noch ein?
Grundsätzlich soll es auch möglich sein, die Klangtherapie im Rahmen der Akupunktur einzusetzen, indem man die Akupunkturpunkte und Meridiane mit Klängen beschallt (ähnlich wie es auch bei der Farbtherapie gehandhabt wird).

Klangtherapie und Chakratherapie
Eine wichtige Rolle spielt die Klangtherapie aber im Rahmen der Chakratherapie.
Hierbei werden die sieben Energiezentren (= Chakren) mit bestimmten Klängen beschallt. In dem entsprechenden Chakra soll es dann zu intensiven Vibrationen kommen, die durch die aufgenommene Energie eine heilende Wirkung entfalten.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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