Konzentration
Konzentration ist für viele Dinge im Leben wichtig - ob im Beruf, beim Sport oder Autofahren. Unkonzentriertheit geht nicht nur zu Lasten der Effektivität, sie kann zudem auch demotivieren und einen im schlimmsten Fall den eigenen Kopf und Kragen kosten.
Die Konzentrationsfähigkeit ist vom Alter und
äußeren Einflüssen abhängig
Mit zunehmendem Alter und Vielfalt der Aufgaben nimmt die
Konzentration und die Gedächtnisleistung ab. Außerdem
beeinflussen viele andere Dinge die Konzentration auf eine Sache.
Gerade in der heutigen Zeit wird die tägliche Arbeit nicht nur
durch Telefon, Email, Radio, Großraumbüros und
flimmernde Bildschirme gestört, meist machen wir, wie beim
Multitasking am Computer, zwar viele Sachen parallel, aber doch
keine Sache wirklich richtig und effektiv. Man könnte meinen,
dass wir durch das breite Spektrum an technischen
Möglichkeiten die Konzentrationsfähigkeit auf eine Sache
fast verloren haben. Zudem sind wir durch die verschiedenartigen
Anforderungen oft gestresst, was wiederum die
Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit
einschränkt.
Mit Ruhe und Muße Konzentration fördern
Deswegen ist es wichtig, sich zwischendurch bewusst Ruhe und
Muße zu gönnen, um abschalten und sich erholen zu
können sowie die Konzentrationsfähigkeit zu regenerieren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Konzentratration
aktiv zu steigern und gleichzeitig etwas für das eigene
Wohlbefinden zu tun. Dazu gehören Techniken wie:
Mudras
Mudras - mit Finger-Yoga Steigerung der Konzentration
Es gibt verschiedene Techniken aus den östlichen und westlichen Kulturen, die den Prozess der Konzentrationssteigerung fördern können. Wichtig dabei ist, die Übungen regelmäßig mit einer positiven inneren Einstellung, Intensität und Bewusstheit auszuüben.
Mudras wurden aus dem indischen Ha-Tha Yoga entwickelt und dienen dazu, spezielle kosmische Energien zu wecken. Mudras werden heute noch in vielen Kulturen und Religionen verwendet, alte Götterfiguren und Buddhas haben zum Beispiel bestimmte Handhaltungen, die verschiedene Bedeutungen und Stimmungen ausdrücken. Unter Mudras versteht man bestimmte Finger- und Handhaltungen, mit deren Hilfe Meridianenergie verbunden und elektrische Spannung im Körper erzeugt werden kann. Jede Fingerspitze ist ein Kontaktpunkt für ein oder zwei Körpermeridiane, der mit einem Chakra verbunden ist.
Mit Hilfe von bestimmten Mudras, z.B. dem Gyan- und Pran Mudra, können Sie schnell Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Mudra bedeutet "das, was Freude bringt". Sie sollen eine positive Konditionierung bewirken und negative Gefühle umwandeln. Ziel ist es, durch bewusstes Üben dauerhaftes Glück zu finden und das Unwissen (Avidya) in Wissen (Vidya) zu wandeln.
Wichtig ist das kontinuierliche Üben:
1. Machen Sie die Mudras regelmäßig ein- bis zweimal am Tag
2. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihren Körper, atmen Sie bewusst
3. Üben Sie einen festen, konstanten Druck mit Daumen oder Mittelfinger aus
4. Üben Sie nicht mit vollem, aber auch nicht mit ganz leerem Magen
5. Wählen Sie eine entspannte, behagliche Umgebung
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3 Übungen für die Konzentration
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| Gyan-Mudra: | Daumen und Zeigefinger aufeinanderpressen |
| Wirkung: | Förderung der Konzentration, Beruhigung des Geistes, mentaler Frieden, Schärfe des Verstandes. |
| Pran-Mudra: | Daumen, Ringfinger und kleinen Finger aneinander pressen, Zeige- und Mittelfinger strecken |
| Wirkung: | Energiebank, verbessert die Vitalität des Körpers und des Geistes, stärkt die Augen |
| Mudra Uttarabodhi: | Hände wie zum Gebet falten und beide Zeigefinger gestreckt aneinander pressen |
| Wirkung: | höchste Erleuchtung und Konzentration |
Akupressur
Geschichte der Akupressur
Schon die Chinesen entdeckten vor über 5000 Jahren, dass man das eigene Wohlbefinden beeinflussen kann, indem man mit den Händen bestimmte Punkte am Körper drückt oder massiert. Es werden dabei bestimmte Energiepunkte auf den so genannten Körpermeridianen stimuliert, in denen die Lebensenergie, das "Chi", fließt. Durch die Stimulierung der Punkte werden einerseits Endorphine freigesetzt, die eine Schmerzlinderung und eine mentale Entspannend bewirken, andererseits werden Verspannungen im Schulter Nackenbereich gelöst und durch Steigerung der Durchblutung des Kopfes auch die geistige Aufnahmefähigkeit gesteigert. Später haben die Chinesen die Wirkung der Akupressur durch die Anwendung von Nadeln verstärkt, wie sie heute als Akupunktur überall angewandt wird.
Bestimmte Punkte für die Konzentration
Die Akupressur mit den eigenen Händen hat immer noch einen hohen Stellenwert und kann einfach jederzeit selbst ausgeführt werden. Sie dient der Stärkung des eigenen Wohlbefinden und der Psyche, der Konzentrationssteigerung, Reduktion von Stress und wird ergänzend zu der ärztlichen Therapie bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Mit Hilfe der Akupressur bestimmter regionaler Punkte am Kopf und einiger Fernpunkte kann die Durchblutung des Gehirns angeregt und die Konzentration sowie die Gedächtnisleistung verbessert werden. Regelmäßige Akupressur der Punkte (ca. 1 bis 2 Minuten) beugt geistiger Erschöpfung vor und erfrischt den Geist. Wie bei den Finger-Yoga Übungen ist es wichtig, die Akupressur regelmäßig, am besten täglich und in einer ruhigen Umgebung anzuwenden, damit Sie sich auf sich selbst konzentrieren können.
Die wichtigsten Akupressurpunkte
| Akupunkturpunkt | Lokalisation | Wirkung |
| Du 20 Baihui- Hundert Zusammenkünfte- | Mulde in der Mitte des Scheitels, Mitte Verbindungslinie hinter den Ohren | Konzentrationssteigerung Gedächtnissteigerung Schlafstörungen Emotional ausgleichend |
| Du 26 Renzhong- Mitte des Menschen | Grenze zwischen mittlerem und oberen Drittel der Verbindung Oberlippe/Nase | Konzentrations- Gedächtnissteigerung Zahnschmerzen Kopfschmerzen |
| Extra 3 - Sonnenpunkt | Kreuzungspunkt Linie Augenbraue und Unterlied | Konzentrations- Gedächtnissteigerung Kopfschmerzen Schwindel geistige Überlastung |
| Extra 1 - Drittes Auge | Mitte Augenbrauen in der Mulde zwischen Nasenwurzel und Stirnansatz | Konzentrations- Gedächtnissteigerung Steigerung inneren Bewusstseins klärt den Geist |
| GB 20 - Tor des Bewusstseins | Vertiefung am Ende des Schädels 3-5 cm seitlich der Halswirbelsäule | Gedächtnisschwäche Konzentrationsstörungen Muskelverspannungen Kopfschmerzen |
Autor: Qualimedic.com AG
Letzte Änderung am: 03.01.2008
