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Krebs

Als Krebs bezeichnet man die unkontrollierte Teilung von Zellen eines Gewebes. Der Organismus hat die Wachstumskontrolle über diese Zellen verloren. Der Krebs wächst in umliegendes Gewebe ein und zerstört es. Sind Lymphbahnen und Blutgefäße befallen, dann kann eine Aussaat von Krebszellen in entfernte Körperregionen auftreten (Metastasierung). Dort wächst der Krebs dann weiter. Daher spricht man beim Krebs auch von bösartigen Zellen.
Bei einer Ansammlung solcher Krebszellen spricht man von bösartigem Tumor oder bösartiger Geschwulst, in der medizinischen Fachsprache werden Begriffe wie Neoplasma oder Malignom verwendet.


Ein gutartiger Tumor grenzt sich von einem bösartigen Tumor dadurch ab, dass er das umliegende Gewebe nicht zerstört, sondern nur verdrängt. Außerdem setzt er keine Tochtergeschwülste (Metastasen).


Wie entsteht Krebs?

Wodurch eine normale Zelle eine unkontrollierte Zellteilung entwickelt und zum Krebs wird, und welche Veränderungen in der Zelle zu finden sind, wird weiterhin weltweit erforscht. Mehr dazu finden Sie im Kapitel Entstehung von Krebs.


Kriterien zur Unterteilung der verschiedenen Arten von Krebs

Jeder bösartige Tumor wird aufgrund seines Gewebetyps in verschiedene Tumorarten eingeteilt. Eine Unterteilung erfolgt nach der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) durch den Pathologen.

Das Ausmaß der Bösartigkeit eines Tumors wird als Differenzierungsgrad wiedergegeben, seine Ausdehnung als entsprechendes Tumorstadium.


Hier finden Sie ausführliche Informationen zu Diagnostik, Behandlung und Heilungsaussichten folgender Krebserkrankungen:


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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 18.06.2009
 
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