Lea-Contraceptivum
Das Lea-Contraceptivum ist ein wiederverwendbares, vaginales Barriere-Kontrazeptivum (Verhütungsmitel) ohne größere bekannte Nebenwirkungen. Es ist ein Hilfsmittel für eine natürliche Empfängnisplanung und weder hinsichtlich Form, Volumen noch Material mit irgendeinem anderen mechanischen Verhütungsmittel vergleichbar.
Funktionsweise
Beim Lea-Contraceptivum handelt sich um eine tassenförmige
Schale aus medizinischem Silikon, vertieft mit stabilen
Rändern, innenliegendem Abflussventil und integrierter
Kontrollschlaufe. Durchmesser der Vertiefung mit Rand: 5,5 cm. Das
Lea-Contraceptivum gibt es in einer Universalgröße. Es
kann problemlos angewendet werden und sitzt sicher. Es wird in die
Scheide eingeführt und umschließt dann den Muttermund,
ohne aufzuliegen. Es wird dabei durch einen beim Einsetzen
entstehenden Unterdruck fixiert und durch den kräftigen Rand,
der das hintere Scheidengewölbe völlig ausfüllt,
stabilisiert. Das in den Silikonkorpus eingebettete Ventil sorgt
bei korrektem Sitz für einen Abfluss der normalen
Zervixsekretion. So wird unter anderem auch eine unerwünschte
Vermehrung anaerober Bakterien vermieden, weil die endogene Flora
zusammen mit der normalen Sekretion nach wie vor abfließen
kann.
Die ebenfalls in den Korpus integrierte
Kontrollschlaufe erleichtert einerseits das Einsetzen und auch die
Kontrolle des korrekten Sitzes. Es verhindert gleichzeitig ein
Wegrutschen zur Seite, ist aber andererseits, insbesondere beim
Entfernen des Contraceptivums, von besonderer Bedeutung. Durch
Erfassen der Kontrollschlaufe mit einem Finger und Überwinden
des bestehenden Unterdrucks durch sanftes Drehen und Ziehen wird
das Lea-Contraceptivum in allen Fällen völlig problemlos
wieder aus der Scheide entfernt.
Leichte Handhabung
Meist gelingt es Frauen bereits nach ein- oder zweimaligem
Probieren, das Lea-Contraceptivum problemlos in die Scheide
einzuführen, weil dies meist nicht viel anders empfunden wird
als die Anwendung eines Tampons. Nach dem Einführen braucht
sich die Frau jedenfalls um den korrekten Sitz von
Lea-Contraceptivum in aller Regel nicht mehr zu kümmern - den
findet es quasi automatisch, aufgrund seiner speziellen Form und
Größe.
Zeitliche Bedingungen
Das Lea-Contraceptivum darf frühestens acht Stunden nach dem
letzten Verkehr entfernt werden, um einen sicheren
Empfängnisschutz zu gewähren. Länger als 48 Stunden
sollte es aber nicht im Körper verbleiben. Das
Lea-Contraceptivum kann je nach der Häufigkeit der Anwendung
bis zu einem Jahr benutzt werden. Zusätzlich werden spermizide
Crèmes empfohlen.
Schutz vor Geschlechtskrankheiten?
Der Hersteller gibt an, dass die guten Barriere-Eigenschaften, der
zuverlässige Sitz und die Akzeptanz der Benutzerinnen darauf
hindeuten, dass lea®contraceptivum auch eine wirksame Methode
zur Eindämmung von beim
Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten sein kann.
Probleme bei der Anwendung und Probleme bei der
Sicherheit
Anwenderinnen berichten, dass das Vakuum
sich unter bestimmten Umständen sehr leicht lösen kann,
wenn z.B. die Scheide sehr feucht ist. Außerdem wird
berichtet, dass in bestimmten Stellungen das Leacontraceptivum vom
Partner verschoben werden kann und dass es zu
Empfindungseinbußen kommen kann. Für beide Situationen
gilt: Eine Sicherheit sowohl gegen Geschlechtskrankheiten als gegen
eine Schwangerschaft ist in diesen Fällen nicht gegeben.
Der Pearl-Index zur Beurteilung der Sicherheit von Empfängnisverhütungsmitteln und -methoden beträgt laut Herstellerangabe für das Lea-Contraceptivum zwischen 2,5 und 3,7.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
